Bewertung:

Molefi Kete Asantes „Radical Insurgencies“ erforscht die radikalen Traditionen der Afrakaner anhand historischer Erzählungen, wobei der Schwerpunkt auf dem Leben von Harriet Tubman liegt. Asante betont, wie wichtig es ist, sich afrakanische Werte zu eigen zu machen, und dass eine revolutionäre Neuausrichtung notwendig ist, um die kulturelle Identität zurückzuerobern. Sein Werk kritisiert traditionelle Erzählungen und setzt sich für ein kollektives Bewusstsein der Afrakaner ein, um unterdrückerische Systeme zu überwinden.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnden Erzählungen gelobt, insbesondere für die inspirierende Geschichte von Harriet Tubman. Es bietet wertvolle Einblicke in die Handlungsfähigkeit und Geschichte der Afrakaner, regt zu einer Neukonzeption der rassischen Identität an und betont die Bedeutung der kulturellen Wiederherstellung und des kollektiven Bewusstseins. Die Leserinnen und Leser schätzen Asantes Kritik an der bestehenden Wissenschaft und seine Visionen für eine zukünftige Revolution und Ermächtigung.
Nachteile:Für manche Leser mag Asantes Betonung der Afrozentrik und der historischen Kritik schwer nachvollziehbar sein. Die Forderung nach einer „Neuausrichtung“ und der Verknüpfung alter und neuer Gedanken mag nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen. Außerdem könnten diejenigen, die mit der Afrikologie oder dem intellektuellen Rahmen der Diskussion nicht vertraut sind, Schwierigkeiten haben, sich voll und ganz auf das Material einzulassen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Radical Insurgencies
Radical Insurgencies wird von Wissenschaftlern gelobt In Radical Insurgencies hat Molefi Kete Asante mit der Kunstfertigkeit einer Quiltmacherin verschiedene soziale und politische Anliegen zusammengefügt und sich dabei von Afrikanistik, Geschichte, Soziologie und Philosophie inspirieren lassen.
Dr. Nah Dove Afrikologie Temple Universität