Bewertung:

Ava Chins „Mott Street“ ist ein beeindruckendes Erinnerungsbuch, das die chinesisch-amerikanische Erfahrung anhand der Mehrgenerationengeschichte ihrer Familie untersucht. Das Buch verwebt geschickt persönliche Erzählungen mit breiteren historischen Kontexten und konzentriert sich insbesondere auf den Chinese Exclusion Act und seine Auswirkungen auf ihre Vorfahren. Es wird für seine reichhaltigen Erzählungen, die eindringlichen Details und die ergreifenden Reflexionen über Identität und Zugehörigkeit gefeiert.
Vorteile:Das Buch wird für seine meisterhafte Erzählweise und gründliche Recherche gelobt. Die Leser schätzen die lebendigen Beschreibungen, die die Sinne ansprechen und die Geschichte der chinesischen Einwanderer in Amerika zum Leben erwecken. Viele heben die emotionale Tiefe und die Mischung aus persönlichen und historischen Erzählungen hervor, die das Buch zu einer wichtigen Lektüre für das Verständnis der rassischen Geschichte Amerikas machen. Es wird als sowohl informativ als auch unterhaltsam beschrieben, mit einer starken Charakterentwicklung und einer fesselnden Erzählung, die auf große Resonanz stößt.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird die Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass es ihrer Meinung nach an einer kohärenten Erzählung und Charakterentwicklung mangelt. Die Struktur des Buches wird als verwirrende Aneinanderreihung von Namen und historischen Vignetten ohne ausreichenden Kontext oder Erzählfluss kritisiert. Einige Leser waren der Meinung, dass sich das Buch zu sehr auf historische Details konzentriere, was zu Lasten einer fesselnden Handlung gehe, und dass es eher zu einer Aufzählung von Charakteren als zu einer reichhaltigen, entwickelten Erzählung neige.
(basierend auf 40 Leserbewertungen)
Mott Street: A Chinese American Family's Story of Exclusion and Homecoming
„Unverzichtbare Lektüre, um nicht nur die chinesisch-amerikanische Geschichte, sondern auch die amerikanische Geschichte - und die amerikanische Gegenwart - zu verstehen. „Celeste Ng, #1-Bestsellerautorin von Little Fires Everywhere
* TIME 100 Must-Read Books of 2023 * San Francisco Chronicle's Favorite Nonfiction * Kirkus Best Nonfiction of 2023 * Library Journal Best Memoir and Biography of 2023 * One of Elle's Best Memoirs of 2023 (So Far) * An ALA Notable Book *
„Die Asche der Angela für chinesische Amerikaner. „ -Miwa Messer, Poured Over podcast
Als einziges Kind einer alleinerziehenden Mutter in Queens fand Ava Chin die Herkunft ihrer Familie geheimnisumwittert vor. Sie hatte ihren Vater nie kennengelernt, und die Erzählungen ihrer Großeltern stimmten nicht mit der Geschichte überein, die sie in der Schule gelesen hatte. Mott Street zeichnet Chins Suche nach, die Geschichte ihrer chinesisch-amerikanischen Familie zu verstehen. In jahrzehntelanger, akribischer Recherche findet sie nicht nur ihren Vater, sondern auch das Gebäude, das ihnen allen als Zufluchtsort diente.
Das Schweigen über die Vergangenheit ihrer Familie zu brechen, bedeutete, sich mit dem Chinese Exclusion Act von 1882 auseinanderzusetzen - dem ersten Bundesgesetz, das die Einwanderung nach Ethnie und Nationalität beschränkte und chinesische Einwanderer sechs Jahrzehnte lang von der Staatsbürgerschaft ausschloss. Chin zeichnet die Geschichte der Pionierfamilie nach, die aus dem Perlflussdelta auswanderte und einen Ozean überquerte, um sich im amerikanischen Westen Mitte des 19. Jahrhunderts durchzuschlagen. Sie erzählt von der mühsamen Arbeit an der transkontinentalen Eisenbahn und dem brutalen Rassismus der Grenzstädte und verfolgt dann ihren Weg nach New York City.
In New Yorks Chinatown entdeckt sie ein einzelnes Gebäude in der Mott Street, in dem so viele ihrer Vorfahren lebten, Familien gründeten und neue Identitäten schufen. Sie folgt den Männern und Frauen, die zu Händlern, „Papiersohn“-Flüchtlingen, Aktivisten und Leitern der Chinese tong wurden, und setzt zusammen, wie sie die Last der Ausgrenzungsgesetze ertrugen und ihnen widerstanden. Bald wird ihr klar, dass Ausgrenzung nicht nur eine politische, sondern auch eine persönliche Angelegenheit ist.
Wunderschön geschrieben, gründlich recherchiert und mit ungeheurer Resonanz, enthüllt Mott Street ein Vermächtnis von Ausgrenzung und Widerstandskraft, das die amerikanische Erfahrung in Vergangenheit und Gegenwart anspricht.