Bewertung:

Das Buch „Playing in the Zone“ von Andrew Cooper bietet eine aufschlussreiche Erforschung des Konzepts des Flow-Zustands im Sport und verbindet Elemente des Sports und des Buddhismus, doch fehlt es an praktischen Anleitungen für Sportler, die ihre Leistung verbessern wollen. Das Buch bietet eine akademische und philosophische Perspektive auf die Flow-Erfahrung und ist daher eher für Leser geeignet, die sich für kulturelle und historische Analysen interessieren, als für praktische Anwendungen.
Vorteile:⬤ Bietet tiefe Einblicke in die Natur des Flow im Sport
⬤ gut geschrieben und fesselnd für ein breites Publikum
⬤ bietet eine einzigartige Mischung aus sportlichen und spirituellen Themen
⬤ fördert ein tieferes Verständnis für die Bedeutung hinter sportlichen Erfahrungen.
⬤ Es fehlt an praktischen Ratschlägen für Athleten, die den Flow-Zustand erreichen wollen
⬤ einige Teile können als trocken oder zu akademisch empfunden werden
⬤ befriedigt vielleicht nicht diejenigen, die fortgeschrittene Anleitungen oder Techniken suchen
⬤ einige Leser haben das Gefühl, dass der Autor eher ein Beobachter als ein erfahrener Teilnehmer ist.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Playing in the Zone: Exploring the Spiritual Dimensions of Sports
Unsere alten Vorfahren glaubten, dass Sport ein Geschenk der Götter sei - dass es sich um mächtige Rituale handele, die, wenn sie richtig ausgeführt würden, unsichtbare Mächte besänftigen, verstorbene Helden ehren oder die Ernten verbessern würden. Auch heute noch spricht der Sport tiefe Sehnsüchte, Vorstellungen und das unauslöschliche Bedürfnis der Menschen an, mit sich selbst und ihrer Welt in Einklang zu kommen. Doch der verborgene Sinn oder das "geheime Leben", das dem Sport zugrunde liegt und ihm seine Kraft und Magie verleiht, bleibt weitgehend unbemerkt. Der alte Baseball-Hase Wes Westrum sagte einmal: "Baseball ist wie eine Kirche. Viele gehen hin, aber nur wenige verstehen es" - und das Gleiche könnte man über den Sport im Allgemeinen sagen.
In Playing in the Zone erforscht Andrew Cooper diese innere Dimension des Sports und stützt sich dabei auf die Mythologie, die Geschichte der Religion, seine Beobachtungen zur Populärkultur und eine wunderbare Reihe von Geschichten und Anekdoten über die erfolgreichsten Sportler der Welt.
Der Autor - ein klinischer Psychologe und langjähriger Zen-Schüler - vergleicht die intensive Fokussierung des Geistes, die bei spiritueller Praxis oft erforderlich ist, mit der Erfahrung des "Spielens in der Zone" - jener Qualität des Geistes, in der die bemerkenswertesten sportlichen Leistungen scheinbar mühelos geschehen. Er erforscht die "dunkle Seite" des Sports, seine Brutalität und Gewalt, und zeigt, wie er auch einen fruchtbaren Boden für Selbsterkenntnis und Selbsttransformation bieten kann. Besonders aufschlussreich ist die Diskussion des Autors darüber, wie die gesteigerte Dramatik des Sports ein mächtiges Vehikel für den Ausdruck mythischer Bilder und Symbole in der Populärkultur bietet.