
Changing Gay Male Identities
So wie sich die Welt verändert, verändern sich auch die sexuellen Identitäten. Vor dem Hintergrund der Globalisierung, der Massenkommunikation und des technischen Fortschritts kann der Einzelne seinen Lebensstil auf neue und andere Weise wählen. In dieser zunehmend verwirrenden Welt, so argumentieren Soziologen, sind Identitäten im Fluss, und traditionelle Muster von Identität und Intimität werden gestört und umgestaltet, mit allen sich daraus ergebenden Folgen für sexuelle Identitäten.
Changing Gay Male Identities stützt sich auf die eindrucksvollen Lebensgeschichten von einundzwanzig schwulen Männern, um zu untersuchen, wie Individuen ihr Selbstverständnis in der heutigen Gesellschaft konstruieren und aufrechterhalten. Das Buch stützt sich auf theoretische Debatten zu Themen wie Geschlecht, Leistung, Sex, Klasse, Lager, Ethnie und Ethnizität, um vier Aspekte der Identität zu erforschen: die Rolle des Körpers in den Beziehungen und Gemeinschaften, die im Alltag auftreten, um verschiedene Aspekte unseres Selbst (wie Religion und Sexualität) in Einklang zu bringen.
In Changing Gay Male Identities bewertet Andrew Cooper das Ausmaß dieser sozialen und sexuellen Veränderungen. Er argumentiert, dass es in einer sich wandelnden Welt zwar viele Möglichkeiten für neue Identitätsformen gibt, dass diese Möglichkeiten aber auch erheblich eingeschränkt werden können und dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Freiheiten und Wahlmöglichkeiten des Einzelnen in den heutigen Gesellschaften hat. Dieses Buch ist für Studierende und Wissenschaftler der Soziologie, der Sexualwissenschaft, der Geschlechterforschung und der GLBTQ-Studien von Interesse.