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Blackness at the Intersection
In den 1980er Jahren prägte Professor Kimberl Crenshaw erstmals den Begriff "Intersektionalität". Seitdem hat sich das Konzept über nationale und disziplinäre Grenzen hinweg verbreitet und die Art und Weise, wie wir Identität und die Erfahrung von Diskriminierung verstehen, verändert.
Außerhalb der USA wurde die Anwendung der Intersektionalitätstheorie jedoch weitgehend von der Analyse von "Schwarzsein" abgekoppelt, obwohl die Intersektionalität ihren Ursprung in der kritischen Rassentheorie (CRT) hat. Die von Crenshaw, Andrews und Wilson sowie mehreren führenden Wissenschaftlern der CRT kuratierte Sammlung überbrückt diese Lücke und ist die erste, die diese beiden Konzepte auf Kontexte außerhalb der USA anwendet. Mit dem Schwerpunkt auf Schwarzsein in Großbritannien untersuchen die Autoren, wie Wissenschaftler und Aktivisten die Intersektionalität nutzen, um die Erfahrungen Schwarzer Briten in den Vordergrund zu stellen.
Die Aufsätze befassen sich mit Schlüsselthemen wie Geschlecht und Schwarzer Weiblichkeit, Fragen der Repräsentation in der zeitgenössischen britischen Kultur und der Stellung Schwarzer Briten in Institutionen wie Familie, Bildung und Gesundheit. Das Buch befasst sich auch mit der Rolle, die Intersektionalität bei der Gestaltung künftiger politischer Aktivitäten und bei der Herstellung von Verbindungen über "Blackness" hinaus zu anderen sozialen Bewegungen spielen kann.