Bewertung:

Das Buch von Kehinde Andrews ist eine nachdenklich stimmende Erkundung des schwarzen Radikalismus und der Komplexität der schwarzen Identität. Es hat gemischte Kritiken erhalten. Viele loben seinen aufschlussreichen und herausfordernden Ansatz, während andere den Mangel an persönlicher Note und die vermeintliche Voreingenommenheit kritisieren. Insgesamt finden die Leser das Buch sowohl aufschlussreich als auch einen notwendigen Beitrag zur Diskussion über das Überleben der Schwarzen und den Widerstand gegen systemische Unterdrückung.
Vorteile:⬤ Aufschlussreicher, zum Nachdenken anregender Inhalt, der die Leser herausfordert, ihr Verständnis von schwarzer Identität und Radikalismus zu überdenken.
⬤ Verständlich geschrieben, so dass komplexe Themen leichter zu verdauen sind.
⬤ Bietet eine neue Perspektive auf historische Persönlichkeiten und Konzepte und regt zu tieferem Nachdenken an.
⬤ Viele Leser fühlen sich durch die Botschaften ermutigt und inspiriert.
⬤ Wichtig für die Untersuchung der Ungerechtigkeiten, mit denen Schwarze Menschen konfrontiert sind, und für mögliche Wege zur Veränderung.
⬤ Manche halten es für repetitiv oder propagandistisch und vermissen eine nuancierte Diskussion der verschiedenen Perspektiven innerhalb der schwarzen Gemeinschaft.
⬤ Kritiker bemängeln eine unverhältnismäßige Fokussierung auf bestimmte Themen und einen Mangel an historischer Tiefe in Bezug auf Schlüsselfiguren.
⬤ Einige fanden, das Buch sei eher ein Manifest als ein historischer Text, dem es an persönlichen Erzählungen fehle.
⬤ Kritik an der persönlichen Voreingenommenheit des Autors, insbesondere in Bezug auf Verweise auf die Populärkultur und bestimmte Personen.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
Back to Black: Retelling Black Radicalism for the 21st Century
Klar, flüssig und fesselnd" - Observer "Wir brauchen Autoren wie Andrews... Das sind Wahrheiten, die wir hören müssen" - New Statesman Back to Black zeichnet die lange und herausragende Geschichte der radikalen schwarzen Politik nach.
Sie entstand aus dem Widerstand gegen Sklaverei und Kolonialismus und umfasst Persönlichkeiten wie Marcus Garvey, Angela Davis, die Black Panther und die heutigen Black-Lives-Matter-Aktivisten. Im Kern geht es darum, dass der Rassismus unaufhaltsam in die Struktur der Gesellschaft eingebettet ist und dass er nur überwunden werden kann, wenn man außerhalb dieses erstickenden Systems Veränderungen herbeiführt. Doch dieser schwarze Radikalismus wurde im Laufe der Zeit verwässert und abgeschwächt, indem er von anderen, die sich seines Vermächtnisses, seiner Kraft und Stärke beraubt haben, absichtlich falsch dargestellt und karikiert wurde.
Kehinde Andrews erforscht die wahren Wurzeln dieser Tradition und stellt eine Verbindung zu den heutigen Kämpfen her, indem er zeigt, wie eine erneuerte Politik des schwarzen Radikalismus im 21. Jahrhundert aussehen könnte.