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Blackness in Britain
Die Black Studies sind ein enorm wichtiges und dennoch unterbewertetes akademisches Forschungsgebiet, das durch seine disziplinäre Abwesenheit und Auslassung in den akademischen Lehrplänen in Großbritannien gekennzeichnet ist. Es gibt eine lange und reiche Geschichte der Forschung über Schwarzsein und schwarze Bevölkerungsgruppen in Großbritannien. Allerdings wurde Schwarzsein in Großbritannien allzu oft durch die Brille rassistischer Defizite betrachtet, die sowohl als marginal als auch als pathologisch angesehen wurden.
Blackness in Britain befasst sich mit dem Fehlen von Black Studies in Großbritannien und der parallelen Krise der schwarzen Marginalität in der britischen Gesellschaft. Es beginnt damit, das Feld der Black Studies im britischen Kontext zu kartieren, indem es neue und etablierte Stimmen von Wissenschaftlern, die über Blackness in Großbritannien schreiben, zusammenbringt. Aufgeteilt in fünf Teile, untersucht es:
⬤ Black Studies und die Herausforderung des schwarzen britischen Intellektuellen.
⬤ Revolution, Widerstand und staatliche Gewalt.
⬤ Schwarzsein und Zugehörigkeit.
⬤ Ausgrenzung und Ungleichheit im Bildungswesen.
⬤ Erfahrungen Schwarzer Frauen und die Vergeschlechtlichung von Schwarzsein in Großbritannien.
Dieser interdisziplinäre Sammelband stellt einen Meilenstein im Aufbau der Black Studies in der britischen Wissenschaft dar, indem er wichtige Debatten über schwarze Erfahrungen in Bezug auf Großbritannien, Schwarzes Europa und die weitere schwarze Diaspora präsentiert. Mit Beiträgen aus verschiedenen Disziplinen wie Soziologie, Humangeographie, medizinischer Soziologie, Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, postkolonialer englischer Literatur, Geschichte und Kriminologie ist das Buch eine unverzichtbare Lektüre für Wissenschaftler und Studenten des multi- und interdisziplinären Bereichs der Black Studies.