
Dieses Handbuch untersucht den Antikommunismus als übergreifendes Phänomen der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts und zeigt, wie antikommunistische Politiken und Praktiken Gesellschaften auf der ganzen Welt veränderten.
Es bringt die Forschung zum Antikommunismus voran, indem es über Ideologien und Propaganda hinaus untersucht, wie diese Ideen in die Praxis umgesetzt wurden. In Fallstudien wird die Rolle von Staaten und nichtstaatlichen Akteuren bei der antikommunistischen Verfolgung untersucht, und es wird eine Reihe von Themen behandelt, darunter soziale Krisen, kapitalistische Akkumulation und Enteignung, politischer Klientelismus und Kriegsführung. Durch seine vergleichende Perspektive zeigt das Handbuch auffällige Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Fällen aus unterschiedlichen Weltregionen auf und hebt die zahlreichen langfristigen Folgen des Antikommunismus hervor, die weit über den Kampf gegen den Kommunismus im engeren Sinne hinausgehen.
Als Beitrag zur wachsenden Zahl von Arbeiten über die Sozialgeschichte der Massengewalt ist dieser Band ein unverzichtbares Hilfsmittel für Studierende und Wissenschaftler, die verstehen wollen, wie die antikommunistischen Verfolgungen des 20. Jahrhunderts die heutigen Gesellschaften weltweit geprägt haben.
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