Bewertung:

Der Tunnel von Ernesto Sabato ist eine einzigartige und intensive Novelle, die tief in Themen wie Besessenheit, Wahnsinn und die komplexe Natur der Liebe eintaucht. Die Erzählung entfaltet sich aus der Sicht des gestörten Protagonisten Juan Pablo Castel, der von seiner Beziehung zu María Iribarne erzählt, die schließlich in einer Tragödie gipfelt. Viele Leser loben die psychologische Tiefe und die existenzialistischen Themen, auch wenn der düstere Inhalt vielleicht nicht jedermanns Sache ist.
Vorteile:⬤ Einzigartige Geschichte mit einem neuen Blick auf Besessenheit und Wahnsinn
⬤ gut kontrolliertes Tempo und prägnante Erzählung
⬤ intensive psychologische Erforschung
⬤ gilt als Klassiker der existenzialistischen Literatur
⬤ kann in ein oder zwei Sitzungen gelesen werden
⬤ starke Charakteranalyse.
⬤ Die düsteren und verstörenden Themen mögen nicht bei allen Lesern Anklang finden
⬤ die Hauptfigur ist unsympathisch und selbstverliebt
⬤ manche finden die Geschichte zu erzwungen oder die Figur nicht glaubwürdig
⬤ kann aufgrund der Untersuchung von Wahnsinn und Besessenheit Unbehagen hervorrufen.
(basierend auf 60 Leserbewertungen)
Der wegen des Mordes an Maria Iribarne berüchtigte Künstler Juan Pablo Castel schreibt nun von seiner Gefängniszelle aus einen detaillierten Bericht über seine Beziehung zu dem Opfer: Seit dem ersten Moment, in dem er sie beim Betrachten eines seiner Gemälde sah, war Castel auf sie fixiert und fantasierte über ein mögliches Wiedersehen.