Bewertung:

Die Rezensionen zu „Über Helden und Gräber“ von Ernesto Sabato heben es als ein tiefgründiges und komplexes literarisches Werk hervor, das sich mit Themen wie Liebe, Wahnsinn und der menschlichen Psyche im Kontext der argentinischen Geschichte auseinandersetzt. Die Leserinnen und Leser schätzen die erzählerische Tiefe und den psychologischen Reichtum des Buches, auch wenn manche die Charaktere und die Struktur des Buches als schwierig empfinden.
Vorteile:Das Buch wird für seine tiefe emotionale Resonanz, die komplexe Charakterisierung und die meisterhafte Erzählweise gelobt. Die Leser beschreiben es als ein Meisterwerk der lateinamerikanischen Literatur, das die Feinheiten menschlicher Gefühle und Beziehungen aufzeigt und mit seiner reichhaltigen Erzählung zur Selbstbeobachtung anregt. Die philosophischen und existenziellen Themen sowie die Darstellung der argentinischen Kultur und Geschichte tragen zu seiner Wertschätzung bei.
Nachteile:Einige Leser finden die Figuren unsympathisch oder irritierend, was das Leseerlebnis beeinträchtigen kann. Außerdem können die komplizierte Erzählstruktur und die Themen des Buches für manche eine Herausforderung darstellen, was zu einem langsameren Lesetempo und zu Schwierigkeiten führt, sich ganz auf die Geschichte einzulassen.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
On Heroes and Tombs
Ein Romancier von immenser Kraft... kompromisslos und originell“ Colm Tóibín.
Ich kann den Lauf der Zeit spüren, als würde sie durch meine Adern fließen, zusammen mit meinem Blut...“.
An einem Junitag im Jahr 1955 erschießt Alejandra, die Letzte einer adligen, aber verfallenden argentinischen Dynastie, ihren Vater, schließt sich mit seiner Leiche ein und setzt beide in Brand. Was war die Ursache für diesen Wahnsinnsakt? Liegt die Antwort bei Martín, ihrem verstörten Liebhaber, bei Bruno, dem Schriftsteller, der ihre Mutter verehrt hat, oder bei ihrem Vater Fernando selbst, dem dämonischen Schöpfer des seltsamen „Berichts über die Blinden“? Ihre Leben verflechten sich in Ernesto Sabatos düsterem Epos über Leidenschaft, Philosophie und Paranoia in Buenos Aires.
Verzaubert, barock, monumental“, Newsweek.