Bewertung:

Das Buch „Unpopuläre Essays“ von Bertrand Russell ist eine Sammlung von Essays, die auch heute noch relevant sind und aufschlussreiche Kritik an verschiedenen philosophischen und sozialen Themen bieten. Die Leserinnen und Leser schätzen Russells klaren und unterhaltsamen Schreibstil, stellen aber fest, dass einige seiner Ideen überholt erscheinen. Die Essays befassen sich mit Themen wie Logik, Dogmen und den Absurditäten gängiger Überzeugungen und plädieren für kritisches Denken und eine rationale Weltsicht.
Vorteile:Russells Essays sind klar, witzig und intellektuell prägnant. Sie bieten wertvolle Einblicke in die Philosophie und in gesellschaftliche Fragen und regen zum kritischen Denken an. Viele Leser finden das Buch unterhaltsam und fesselnd, so dass es auch für diejenigen zugänglich ist, die mit philosophischen Konzepten nicht vertraut sind. Das Werk regt zum Nachdenken über lange bestehende Vorurteile an und ermutigt dazu, dogmatische Überzeugungen zu hinterfragen.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass bestimmte Ideen in den Aufsätzen veraltet sind und nicht mehr ganz den aktuellen Fragen entsprechen. Einige wenige waren mit Russells Ansichten nicht einverstanden oder hatten das Bedürfnis nach weiterer Klärung komplexer philosophischer Bezüge. Man hat das Gefühl, dass das Buch zwar aufschlussreich ist, aber für diejenigen, die Russells Gedanken gut kennen, keine neuen Erkenntnisse bietet.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Unpopular Essays
Eine klassische Sammlung von Bertrand Russells umstritteneren Werken, die seine unerschütterlichen liberalen Werte bekräftigen, ist Unpopular Essays eines von Russells charakteristischsten und selbstentlarvendsten Büchern.
Geschrieben, um "die Zunahme des Dogmatismus zu bekämpfen", fand es bei seiner ersten Veröffentlichung 1950 großen Beifall bei der Kritik und eine breite Leserschaft und ist seitdem eines seiner zugänglichsten und beliebtesten Bücher.