Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Behavioral Sport Psychology: Evidence-Based Approaches to Performance Enhancement
Die Sportpsychologie ist ein Thema von wachsendem Interesse. Viele Fachleute lesen Fachzeitschriften wie The International Journal of Sports, Journal of Sport Behavior, Journal of Applied Sport Psychology, Research Quarterly for Exercise and Sport und The Sport Psychologist. Im August 2008 erschien in Monitor on Psychology, der Monatszeitschrift der American Psychological Association (APA), eine Sonderausgabe zum Thema Sportpsychologie. Die Abteilung 47 der APA widmet sich "den wissenschaftlichen, pädagogischen und klinischen Grundlagen der Sportpsychologie". Die North American Society for the Psychology of Sport and Physical Activity (NASPSPA) und die Association for the Advancement of Applied Sport Psychology (AAASP) veranstalten jedes Jahr Konferenzen, auf denen wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Entwicklungen in diesem schnell wachsenden Bereich vorgestellt werden. Die AAASP und andere Organisationen qualifizieren auch Fachleute als zertifizierte Sport- und Bewegungspsychologieberater. Ein Besuch in einer beliebigen Buchhandlung zeigt die Faszination der Laien für den Sport, die in zahlreichen Selbsthilfebüchern und Ratgebern zur Perfektionierung der sportlichen Leistung zum Ausdruck kommt. Verhaltenspsychologen beschäftigen sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit Sportpsychologie (Martin, Thompson, & Regehr, 2004).
Insbesondere die angewandte Verhaltensanalyse (ABA) ist in vielen Sportarten ein wichtiger Ansatz für das Verhaltenscoaching, darunter Baseball (Osborne, Rudrud, & Zezoney, 1990), Basketball (Pates, Cummings, & Maynard, 2002), Eiskunstlauf (Ming & Martin, 1996), Fußball (Ward & Carnes, 2002), Golf (Pates, Oliver, & Maynard, 2001), Eishockey (Rogerson & Hrycaiko, 2002), Fußball (Brobst & Ward, 2002), Schwimmen (Hume & Crossman, 1992) und Tennis (Allison & Ayllon, 1980). ABA legt den Schwerpunkt auf die Anwendung lerntheoretischer Prinzipien, die objektive Messung sportlicher Fähigkeiten, die kontrollierte Bewertung der Ergebnisse und die sozial bedeutsame Verhaltensänderung. Die kognitive Verhaltenstherapie (CBT) ist ebenfalls ein dominanter Ansatz für psychologische Interventionen im Sport (Meyers, Whelan, & Murphy, 1996; Weinberg & Comar, 1994). Die CBT zielt auf die sportliche Leistung ab, indem sie Methoden zur kognitiven Veränderung mit Verhaltenspraktiken und Umweltmodifikationen kombiniert. Ziel des in diesem Vorschlag beschriebenen Buches ist es, die neuesten experimentellen und angewandten Forschungsergebnisse der verhaltensorientierten Sportpsychologie zusammenzustellen. In mehreren Zeitschriftenartikeln wurden kritische Dimensionen der verhaltensorientierten Sportpsychologie untersucht (Martin et al., 2004; Martin, Vause, & Schwartzman, 2005), aber kein Buch hat das Thema mit Schwerpunkt auf ABA- und CBT-Methodik und -Praxis behandelt.
Dementsprechend ist Behavioral Sport Psychology: Evidence-Based Approaches to Performance Enhancement" ist der erste Band seiner Art.