Bewertung:

John Boynes Roman „Wasser“ ist eine ergreifende Geschichte über Vanessa Carvin, die sich auf eine abgelegene irische Insel zurückzieht, um ihrer bewegten Vergangenheit und der gesellschaftlichen Verurteilung nach den Verbrechen ihres Mannes zu entkommen. Auf ihrer Reise der Selbstfindung und des Nachdenkens werden Themen wie Schuld, Mitschuld und die Komplexität familiärer Beziehungen erforscht, alles verpackt in wunderschöne Prosa und lebendige Bilder.
Vorteile:Der Roman zeichnet sich durch eine starke Charakterentwicklung, schöne Prosa und eine fesselnde Erzählweise aus. Viele Leserinnen und Leser lobten Boynes Fähigkeit, komplexe Themen wie Trauma und Erlösung zu verweben und gleichzeitig eine fesselnde Erzählung zu bieten. Der Schauplatz wird anschaulich beschrieben und entführt die Leser auf eine abgelegene irische Insel, und die emotionale Tiefe der Geschichte kam bei vielen gut an. Das Buch wird als prägnant und dennoch eindringlich beschrieben, was es zu einer schnellen, aber tiefgründigen Lektüre macht.
Nachteile:Einige Rezensenten erwähnten die Kürze des Romans als möglichen Nachteil und wiesen darauf hin, dass es zwar eine kurze Lektüre sei, man sich aber mehr Tiefe oder Details wünsche. Andere fanden bestimmte Charaktere uninteressant oder waren der Meinung, dass der düstere Schauplatz nicht alle Leser ansprechen könnte. Außerdem wurde in einigen Kritiken angemerkt, dass die Geschichte emotional sehr schwer sein könnte, was sie für manche zu einer Herausforderung machen könnte.
(basierend auf 65 Leserbewertungen)
Water
Als Vanessa Carvin auf der Insel ankommt, ändert sie als Erstes ihren Namen. Für die Einheimischen ist sie Willow Hale, eine einsame Außenseiterin, die aus Dublin geflohen ist, um in einer kleinen Hütte ein hermetisches Leben zu führen, und nicht eine berüchtigte Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.
Aber Skandale folgen ihr wie Jagdhunde. Und sie hat selbst einige Fragen zu beantworten. Wenn ihr Ex-Mann wirklich das Monster ist, für das ihn alle halten, wie sehr war sie dann an seinen Verbrechen beteiligt?
Ihrem alten Leben zu entfliehen scheint eine gute Idee zu sein, aber die Entscheidungen, die sie während ihrer Ehe getroffen hat, haben Konsequenzen. Hier auf der Insel muss Vanessa darüber nachdenken, was sie getan - und was sie nicht getan hat. Nur so kann sie herausfinden, ob sie es wert ist, überhaupt Frieden zu finden.