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How the East Was Won
Wie schmiedeten Emporkömmlinge im frühmodernen Asien riesige neue Reiche und legten damit den Grundstein für die heutigen modernen Megastaaten Indien und China? In How the East Was Won gibt Andrew Phillips Antworten und zeigt die entscheidenden Parallelen zwischen dem Mogulreich, der Qing-Dynastie und dem britischen Raj auf.
Zahlenmäßig weit unterlegen und als Parvenüs stigmatisiert, leisteten die Moguln und Mandschus Pionierarbeit mit ähnlichen Strategien kultureller Staatskunst, zunächst um die für die Eroberung notwendigen multikulturellen Koalitionen zu bilden, und dann, um die einheimischen Kollaborateure zu binden, die für die spätere Aufrechterhaltung der kaiserlichen Herrschaft erforderlich waren. Die englische East India Company adaptierte später dieselben Strategien des „Definieren und Erobern“ und des „Definieren und Herrschen“, um das größte Kolonialreich des Westens in Asien zu errichten.
Dieses Buch widerlegt bestehende Darstellungen des „Aufstiegs des Westens“ und stellt den zutiefst nachahmenden und nicht innovativen Charakter des westlichen Kolonialismus in den Vordergrund, um eine neue Erklärung für die Entstehung und den Fortbestand universeller Imperien zu liefern.