Bewertung:

Willie Morris' Buch „TAPS“ ist eine nostalgische Schilderung der Kindheit in einer kleinen Südstaatenstadt in den 1940er und 1950er Jahren, verwoben mit den Auswirkungen des Koreakriegs. Während einige Leser die poetische Prosa und die eindrucksvollen Bilder lobten, bemängelten andere das langsame Tempo und den fehlenden erzählerischen Schwung.
Vorteile:Reichhaltige und anschauliche Prosa, starkes Gefühl für den Ort, emotionale Tiefe, glaubwürdige Charaktere, nostalgische Darstellung einer vergangenen Ära, vorteilhaft für Leser, die sich mit der Vergangenheit verbinden wollen.
Nachteile:Langsamer Plot, inkonsistenter Schreibstil, einige flache Charaktere und Teile, die überschrieben oder aus dem Zusammenhang gerissen wirkten. Mehrere Leser fanden, dass es dem Buch an einem starken erzählerischen Schwung mangelte und es sich wiederholte.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Taps
TAPS ist das letzte Werk eines der beliebtesten amerikanischen Autoren und ein sofortiger Klassiker. Es nimmt die Leser mit auf eine letzte fiktive Reise in den Süden von Willie Morris und erzählt eine zärtliche, kraftvolle, sehr amerikanische Geschichte über die verschwindende Schönheit einer bezaubernden Lebensart und die flüchtige Kindheit eines jungen Mannes, der in Kriegszeiten erwachsen wird.
In Fisk's Landing, Mississippi, wird der sechzehnjährige Swayze Barksdale zu Beginn des Koreakriegs plötzlich zu einer unerwarteten Aufgabe berufen: Er soll an den Gräbern der jungen Gefallenen der Stadt, die von der Front nach Hause geschickt wurden, den Zapfenstreich spielen. Allmählich beginnt Swayze, sein Leben nach diesen allzu häufigen Beerdigungen auszurichten, bei denen sein Horn den tragischen Ton der Zeit wiedergibt.
TAPS ist mal witzig, mal ergreifend und strotzt nur so vor schillernden Charakteren und „singt und seufzt... mit einer Art wehmütiger Moll-Tonart“ (Arkansas Democrat-Gazette), während Swayze lernt, was es bedeutet, ein Patriot, ein Sohn, ein Liebhaber, ein Freund, ein Mann zu sein.