
In the Beginning Was the Image: Art and the Reformation Bible
Diese bahnbrechende Studie konzentriert sich auf die entscheidenden Beiträge der drei führenden Künstler der nördlichen Renaissance - Albrecht D�rer, Lucas Cranach d. Ä. und Hans Holbein d. J. - zur gedruckten Bibel und zum Wandel der kirchlichen Kunst in der protestantischen Reformation.
Als Zeit der künstlerischen und theologischen Revolution waren Renaissance und Reformation auch Zeugen einer visuellen Reformation der Bibel. In der neuen Interpretation von David H. Price erscheinen diese Künstler als bedeutende Reformer, die eine dynamische und innovative visuelle Kultur des Biblizismus schufen. In theBeginning Was the Image wird explizit ein zentrales Paradoxon des neuen kulturellen Status der Bibel angesprochen: Als divergierende Bibelausgaben und -übersetzungen die Einheit des Christentums erschütterten, entstanden neue künstlerische Ansätze, um der theologischen und textlichen Vielfalt Rechnung zu tragen. Herrscher und Theologen produzierten neue Bibeln als Grundlage für transformative sozio-politische Bewegungen, und ihr Erfolg, so Price' überzeugende Forschung, hing vom Erfindungsreichtum und der Kreativität dieser Künstler ab.
Geschrieben in einem Stil, der einem breiten Leserkreis zugänglich sein soll, untersucht Price' nuancenreiche Studie die Kunst von D�rer, Cranach und Holbein und die biblischen Ikonographien, die sie entwickelten, um den neuen Biblizismus mit dem Glauben und der politischen Autorität zu verbinden.