Bewertung:

Insgesamt ist „Fear on the Phantom Special“ bei den Lesern auf ein gemischtes Echo gestoßen. Viele Fans der Serie schätzen die fesselnde Handlung und die Charaktere, während andere der Meinung sind, dass es dem Buch an Tiefe und Spannung fehlt, wie man es von Edward Marstons Werken erwartet. Die Erzählung wurde für ihre Wendungen und unerwarteten Schlussfolgerungen gelobt, aber einige Leser fanden sie langsam und mit unnötigem Füllmaterial.
Vorteile:⬤ Fesselnde Handlung mit Wendungen, die den Leser zum Mitraten anregen.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Inspektor Colbeck und Sergeant Leeming.
⬤ Gute historische Kulisse und Atmosphäre.
⬤ Generell unterhaltsame Lektüre für Fans der Serie.
⬤ Einige Leser merkten an, dass das Buch leicht und locker zu lesen ist, so dass es sich auch für Gelegenheitsleser eignet.
⬤ Einigen Rezensenten fehlte es dem Buch im Vergleich zu früheren Teilen der Serie an Tiefe.
⬤ Das Tempo wurde als langsam kritisiert, besonders in den mittleren Abschnitten, mit übermäßigem Füllmaterial.
⬤ Bestimmte Charaktere wurden als langweilig oder verwirrend beschrieben, weil so viele eingeführt wurden.
⬤ Gemischte Gefühle darüber, ob das Buch das von der Serie erwartete Qualitätsniveau einhält.
(basierend auf 75 Leserbewertungen)
Fear on the Phantom Special
Halloween, 1861.
Ein Sonderzug mit zwei Waggons dampft nachts durch den Lake District auf dem Weg zu einem Ort, der für seine zahlreichen übernatürlichen Vorfälle berüchtigt ist. Die meisten an Bord haben sich mit Alkohol gestärkt, so dass die Stimmung ausgelassen ist.
Ohne Vorwarnung geht im letzten Abteil des zweiten Waggons die Lampe aus, und der Zug wird in Dunkelheit getaucht. Als der Zug die Endstation erreicht, strömen die Fahrgäste auf den Bahnsteig. Insgesamt sind es fast sechzig, die lachen und sich drängeln, aber die vorherrschende Aufregung wird durch einen Hilferuf unterbrochen - jemand wird vermisst.
Inspektor Colbeck und Sergeant Leeming werden hinzugezogen, um diesen seltsamen Vorfall zu untersuchen. Da einige glauben, dass der Vermisste einem Geist zum Opfer gefallen ist, der auf dem Gelände spuken soll, und keine erkennbare Spur des Mannes zu sehen ist, wird dieser Fall für den Eisenbahndetektiv zu einem echten Rätsel.