Bewertung:

Das Buch erhielt gemischte Kritiken: Einige lobten seine Nützlichkeit für das Verständnis von Führung in der Anwaltschaft, während andere es als oberflächlich und chaotisch kritisierten.
Vorteile:Wertvoll für die Lehre von Jurastudenten; ausgezeichnete Quelle, um die Führungsdynamik zu entwirren.
Nachteile:⬤ Chaotischer Schreibstil
⬤ es fehlt an Fokus und Tiefe
⬤ voller Klischees und Plattitüden
⬤ von einigen Lesern nicht empfohlen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Lawyers as Leaders
Kein Beruf in Amerika stellt einen größeren Anteil an Führungskräften als die Anwaltschaft, und doch hat sie wenig getan, um sie auf diese Rolle vorzubereiten. Juristen stehen an der Spitze einer Vielzahl mächtiger Anwaltskanzleien, Unternehmen, staatlicher und gemeinnütziger Organisationen. Zwei der letzten drei Präsidenten waren Anwälte. Und doch weckt kaum ein Beruf mehr Misstrauen in der Öffentlichkeit.
Dieses Paradoxon wirft zwei wichtige Fragen auf: Warum erwarten wir von Anwälten, dass sie führen, und warum erweisen sich so viele von ihnen als so schlecht auf diese Rolle vorbereitet? In Lawyers as Leaders (Anwälte als Führungskräfte) gibt die renommierte Rechtsprofessorin Deborah Rhode nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern bietet auch einen unschätzbaren Überblick für Anwälte, die Führungspositionen im öffentlichen und privaten Bereich innehaben oder anstreben. Auf der Grundlage eines breiten Spektrums an interdisziplinärer Forschung, biografischen Profilen und empirischen Studien deckt sie alles ab, von Entscheidungsfindung, Konfliktmanagement und Kommunikation bis hin zu Ethik und Vielfalt in der Führung, und was Anwälte tun können, um sowohl ihre berufliche Entwicklung als auch das öffentliche Interesse zu fördern. Rhode vertritt die Ansicht, dass der Anwaltsberuf viele Menschen anzieht, die über den Ehrgeiz und die analytischen Fähigkeiten verfügen, um eine Führungsposition einzunehmen, dass es ihnen aber oft nicht gelingt, andere Qualitäten zu entwickeln, die für ihre Effektivität unerlässlich sind. Erfolgreiche Anwälte müssen selbstbewusst, wettbewerbsfähig und sogar kämpferisch sein, aber der Besitz solcher Qualitäten führt oft zu einem Mangel an zwischenmenschlicher Sensibilität, emotionaler Intelligenz und Belastbarkeit - "Soft Skills", die sowohl in der juristischen Ausbildung als auch in der Vergütungsstruktur der juristischen Praxis durchweg unterbewertet werden. Die erfolgreichsten Führungskräfte, so Rhode, sind diejenigen, die über ihren eigenen Ehrgeiz hinausblicken und sich die Fähigkeit zur kritischen Reflexion ihrer Leistung bewahren können.
Das erste ernstzunehmende Werk über Führung und Recht Lawyers as Leaders wird sich als unverzichtbar für Jurastudenten, Jurafakultäten und Anwälte erweisen, die Führungspositionen innehaben oder anstreben.