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Cognitive Disability Aesthetics: Visual Culture, Disability Representations, and the (In)Visibility of Cognitive Difference
Cognitive Disability Aesthetics untersucht die Unsichtbarkeit von kognitiver Behinderung in theoretischen, historischen, sozialen und kulturellen Kontexten. Benjamin Frasers bahnbrechende Forschung und Analyse signalisiert eine zweite Welle in den Disability Studies, die die Kognition in den Vordergrund stellt.
Fraser erweitert die bisherige Forschung über die Darstellung von körperlichen Behinderungen und konzentriert sich auf jene Behinderungen, die in der Gesellschaft am wenigsten sichtbar sind (Autismus, Down-Syndrom, Alzheimer, Schizophrenie). Das Buch geht über die etablierten literarischen Ansätze zur Analyse von Prosa-Darstellungen von Behinderung hinaus und untersucht, wie ikonische und indexikalische Bedeutungsweisen in visuellen Texten funktionieren.
Anhand von Darstellungen kognitiver Behinderungen in einer Reihe von visuellen Medien (Malerei, Kino und Graphic Novels) zeigt Fraser den Wert einer Rückkehr zum Beeinträchtigungsdiskurs auf. Cognitive Disability Aesthetics rekonfiguriert erfolgreich die Disability Studies in den Geisteswissenschaften und zeigt die Kluft auf, die zwischen den anglophonen Disability Studies und den Disability Studies in der hispanischen Welt besteht.