Bewertung:

Civil Rights and Beyond ist eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Artikel, die sich mit der Geschichte und der Dynamik von Konflikten und Kooperationen zwischen lateinamerikanischen und afroamerikanischen Gemeinschaften auseinandersetzen. Es kritisiert die vereinfachte Sichtweise, dass alle marginalisierten Gruppen die gleichen Herausforderungen und Ziele haben, und beleuchtet die Komplexität der Bildung wirksamer Koalitionen gegen Rassismus.
Vorteile:Das Buch ist eine wertvolle Ressource für Organisatoren und Aktivisten, da es einen historischen Kontext und Einblicke in die Zusammenarbeit und Konflikte zwischen ethnischen Gruppen bietet. Es liefert Lehren aus spezifischen Fallstudien und hebt hervor, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Erfahrungen innerhalb von „Communities of Color“ zu verstehen. Der wissenschaftliche Ansatz verleiht den Diskussionen zusätzliche Tiefe.
Nachteile:Der Schwerpunkt liegt auf den Beziehungen zwischen Latinos und Afroamerikanern, und es fehlt eine umfassendere Darstellung anderer ethnischer Gemeinschaften wie asiatisch-pazifischer Insulaner und amerikanischer Ureinwohner. Einige Leser könnten das Fehlen einer Diskussion über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als Rahmen für die Organisation als einschränkend empfinden. Außerdem könnte der etwas akademische Stil nicht alle Leser ansprechen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Civil Rights and Beyond: African American and Latino/a Activism in the Twentieth Century United States
Civil Rights and Beyond untersucht die dynamischen Beziehungen zwischen afroamerikanischen und lateinamerikanischen Aktivisten in den Vereinigten Staaten von den 1930er Jahren bis in die heutige Zeit. Aufbauend auf neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen erweitert dieses Buch den zeitlichen Rahmen für die Untersuchung der Interaktionen zwischen Schwarzen und einer Vielzahl von Latino/a-Gruppen über die Standardchronologie der Bürgerrechtsära hinaus.
So vereint das Buch eine Vielzahl von Gemeinschaftsgeschichten - jede mit ihren eigenen historischen Erfahrungen und Aktivismen -, um Gruppendynamiken, unterschiedliche Strategien und aktivistische Momente sowie das breitere Streben dieser Gemeinschaften nach Rechten und sozialer Gerechtigkeit zu untersuchen. Die Sammlung ist um das Konzept des "Aktivismus" herum aufgebaut, das die Beziehungen zwischen Schwarzen und Latinos während des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts am besten beschreibt. Civil Rights and Beyond ist weitreichend und bahnbrechend.
Es erforscht den schwarzen und lateinamerikanischen Aktivismus von Kalifornien bis Florida, von Chicago bis Bakersfield - und eine Vielzahl anderer Gemeinden und Städte -, um die komplizierte Natur des afroamerikanisch-lateinamerikanischen Aktivismus in den Vereinigten Staaten des zwanzigsten Jahrhunderts aufzuzeigen. Mitwirkende: Brian D.
Behnken, Dan Berger, Hannah Gill, Laurie Lahey, Kevin Allen Leonard, Mark Malisa, Gordon Mantler, Alyssa Ribeiro, Oliver A. Rosales, Chanelle Nyree Rose, und Jakobi Williams