Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Analyse der Bürgerrechtskämpfe der afroamerikanischen und mexikanisch-amerikanischen Gemeinschaften in Texas und beleuchtet ihre miteinander verknüpfte, aber oft widersprüchliche Geschichte. Es wird für seine umfassende Recherche und seinen zugänglichen Schreibstil gelobt, der komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich macht. Die Erzählung bezieht persönliche Geschichten, Gerichtsfälle und Nachrichtenartikel mit ein und bereichert das Verständnis des Lesers für die Bürgerrechte über die traditionellen Erzählungen hinaus.
Vorteile:Gut recherchiert und informativ, fesselnder Erzählstil, erweitert das Verständnis der Bürgerrechtsbewegungen, enthält Perspektiven mexikanischer Amerikaner, eignet sich sowohl für Wissenschaftler als auch für Gelegenheitsleser, füllt Lücken in historischen Erzählungen, ermutigt Pädagogen, die Lehrpläne für Bürgerrechte zu erweitern.
Nachteile:Einige Leser könnten die Themen als komplex empfinden, und diejenigen, die einen einfachen Überblick über die Bürgerrechte suchen, müssen möglicherweise Zeit investieren, um die detaillierte Analyse zu verstehen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Fighting Their Own Battles: Mexican Americans, African Americans, and the Struggle for Civil Rights in Texas
Zwischen 1940 und 1975 kämpften mexikanische Amerikaner und Afroamerikaner in Texas vor Gericht, an den Wahlurnen, in den Schulen und auf den Straßen für die Beseitigung der Rassentrennung und des staatlich verordneten Rassismus.
Obwohl beide Gruppen als Opfer ähnlicher Formen von Rassismus und Diskriminierung an den Bürgerrechtskämpfen teilnahmen, waren sie sich selten einig. In Fighting Their Own Battles untersucht Brian Behnken die kulturellen Unterschiede, die geografische Entfernung, die Klassenspannungen und die organisatorischen Differenzen, die allesamt zur Trennung von Mexikanern und Schwarzen beitrugen.
Behnken zeigt außerdem, dass Vorurteile auf beiden Seiten das Potenzial für eine einheitliche Bürgerrechtskampagne untergruben. Koalitionsbildung und kooperative Bürgerrechtsbemühungen scheiterten an der Wahrnehmung von Unterschieden, Konkurrenz, Misstrauen und oft auch an offenem Rassismus. Behnkens gründliche Studie zeigt die wichtigsten Streitpunkte zwischen den beiden Gruppen, ihre unterschiedlichen Strategien zur Erlangung von Rechten und wichtige thematische Entwicklungen innerhalb der beiden Bürgerrechtskämpfe auf.
Durch den Vergleich der Geschichte dieser Bewegungen in einem der wenigen Bundesstaaten, in dem es zwei Bürgerrechtsbewegungen gab, schlägt Behnken eine Brücke zwischen der mexikanisch-amerikanischen und der afro-amerikanischen Geschichte und zeigt die unzähligen Ursachen auf, die diese Gruppen letztlich dazu brachten, "ihre eigenen Kämpfe zu führen". "