Bewertung:

Das Auge des Reihers von Ursula K. Le Guin erforscht Themen gesellschaftlicher Konflikte durch die Linse einer pazifistischen Gemeinschaft und einer autoritären Gesellschaft auf einem fernen Planeten. Obwohl das Buch für seine fantasievolle Weltgestaltung und seinen sozialen Kommentar gelobt wird, vermissen viele Leser die Tiefe und Komplexität, die in ihren bekannteren Werken zu finden sind.
Vorteile:⬤ Detaillierter und fantasievoller Aufbau der Welt.
⬤ Komplexe Themen wie Gewaltlosigkeit, gesellschaftliche Strukturen und persönliche Konflikte werden erforscht.
⬤ Fesselnde Geschichte, die den Leser dazu anregt, über moralische und philosophische Fragen nachzudenken.
⬤ Wunderschön geschrieben in Le Guins charakteristischem Stil.
⬤ Einige Handlungsstränge bleiben ungelöst, was bei manchen Lesern zu Enttäuschungen führt.
⬤ Die Charakterisierung wird im Vergleich zu Le Guins anderen Werken oft als dünn oder flach empfunden.
⬤ Der Schreibstil enthält langatmige und verschachtelte Sätze, die den Leser frustrieren können.
⬤ Insgesamt wird das Werk im Vergleich zu Le Guins Klassikern als durchschnittlich oder weniger gut empfunden.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
The Eye of the Heron
Von der mehrfach preisgekrönten Literaturlegende Ursula K. Le Guin kommt mit Das Auge des Reihers ein Klassiker der spekulativen Fiktion.
In Victoria, einer ehemaligen Gefängniskolonie, leben zwei im Exil lebende Gruppen - die Bauern von Shantih und die Stadtbewohner - in scheinbarer Harmonie. Doch es ist nicht alles so, wie es scheint. Während die friedliebenden Bauern endlos schuften, um die Stadt mit Lebensmitteln zu versorgen, regieren die Stadtbosse die Shantih mit eiserner Faust. Als eine Gruppe von Bauern beschließt, eine neue Siedlung weiter weg zu gründen, drohen die Bosse als Vergeltung mit der Niederschlagung der „Rebellion“.
Luz weiß, was es heißt, keine Wahl zu haben. Ihr Vater ist ein Boss und hat ihr Leben mit der gleichen eisernen Faust regiert. Luz fragt sich, wie es wohl wäre, wenn sie ihre eigenen Entscheidungen treffen könnte. Frei zu sein, ihr eigenes Schicksal zu wählen.