Bewertung:

Das Buch ist eine reichhaltige Erzählung, die im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts spielt und sich insbesondere auf die Kämpfe eines jungen Paares vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Themen wie Klassenkampf und Einwanderung konzentriert. Der Schreibstil fängt das Wesen der Epoche ein, indem er Elemente des persönlichen Wachstums, der Liebe und des sozialen Kommentars miteinander verbindet. Allerdings hat das Buch auch einige Schwächen, wie z. B. ein uneinheitliches Tempo, Anomalien in der modernen Sprache und Probleme bei der Charakterentwicklung.
Vorteile:⬤ Fesselnder und mitreißender Schreibstil, der die Vergangenheit zum Leben erweckt.
⬤ Interessante Erkundung gesellschaftlicher Kämpfe, insbesondere der Arbeiterklasse.
⬤ Emotionale Tiefe mit nachvollziehbaren Charakteren auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.
⬤ Fängt eine einzigartige Perspektive des Lebens im Kalifornien der frühen 1900er Jahre ein.
⬤ Bietet ein befriedigendes Ende nach einer Entdeckungsreise.
⬤ Viele Tippfehler und potenziell fehlerhafte elektronische Formatierung.
⬤ Einige veraltete rassistische Ausdrücke, die für moderne Leser beleidigend sein könnten.
⬤ Unzusammenhängendes Tempo, mit einer fesselnden ersten Hälfte, gefolgt von einer langsameren, weniger fesselnden zweiten Hälfte.
⬤ Einige Leser fanden die Entwicklung der Charaktere mangelhaft und die Erzählung zu melodramatisch.
⬤ Die Verwendung seltsamer Wortsubstitutionen deutet auf eine schlechte Bearbeitung oder Übersetzung hin.
(basierend auf 86 Leserbewertungen)
The Valley of the Moon
John Griffith London (geboren als John Griffith Chaney, 12. Januar 1876 - 22.
November 1916) war ein amerikanischer Romanautor, Journalist und sozialer Aktivist. Als Pionier in der Welt der kommerziellen Belletristik war er einer der ersten Schriftsteller, die weltweit bekannt wurden und mit dem Schreiben ein großes Vermögen verdienten. Er war auch ein Wegbereiter des Genres, das später als Science-Fiction bekannt wurde.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören The Call of the Wild und White Fang, die beide im Goldrausch am Klondike spielen, sowie die Kurzgeschichten To Build a Fire", An Odyssey of the North" und Love of Life". Er schrieb auch über den Südpazifik in Geschichten wie "The Pearls of Parlay" und "The Heathen".
London gehörte der radikalen literarischen Gruppe "The Crowd" in San Francisco an und war ein leidenschaftlicher Verfechter von Gewerkschaften, Arbeiterrechten, Sozialismus und Eugenik. Er schrieb mehrere Werke, die sich mit diesen Themen befassen, wie seinen dystopischen Roman "Die eiserne Ferse", seine Sachbücher "Das Volk des Abgrunds", "Der Krieg der Klassen" und "Vor Adam" (wikipedia.org).