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Resetting the Table: Straight Talk about the Food We Grow and Eat
Ein kühnes, wissenschaftlich fundiertes Korrektiv zur Flut von Fehlinformationen über Lebensmittel und deren Herstellung, das lokale und biologische Lebensmittel, Lebensmittelunternehmen, Nährwertkennzeichnung, ethische Behandlung von Tieren, Umweltauswirkungen und jeden anderen Aspekt vom Bauernhof bis zum Tisch eingehend untersucht.
Die Verbraucher wollen mehr über ihre Lebensmittel wissen - unter anderem über die Herkunft, die verwendeten Chemikalien, den Nährwert, die Behandlung der Tiere und die Kosten für die Umwelt. Es wird ihnen gesagt, dass biologische Lebensmittel, die unverarbeitet sind und von kleinen, lokalen Bauernhöfen stammen, diese Tests am besten bestehen.
Jetzt überprüft Robert Paarlberg die Beweise und findet reichlich Grund, dem nicht zuzustimmen. Er zeigt auf, wie die globalen Lebensmittelmärkte unsere Ernährung tatsächlich verbessert haben und wie die "industrielle" Landwirtschaft dank GPS-gesteuerter Präzisionsmethoden, die den Energieverbrauch und die chemische Verschmutzung reduzieren, in letzter Zeit umweltfreundlicher geworden ist. Er macht deutlich, dass Amerikas ernsthafte Fettleibigkeitskrise nicht von landwirtschaftlichen Betrieben oder von Lebensmittelwüsten herrührt, sondern von "Lebensmittelsümpfen", die von Lebensmittelunternehmen, Einzelhändlern und Restaurantketten geschaffen wurden.
Und er erklärt, dass der Tierschutz zwar hinterherhinkt, aber durch kontinuierliche Lobbyarbeit, fortschrittlichere Vorschriften und vielleicht auch durch Fleischimitate auf pflanzlicher Basis Fortschritte erzielt werden können. Er findet Lösungen, die sowohl für Landwirte als auch für Verbraucher sinnvoll sind, und bietet einen Wegweiser durch die sich schnell verändernde Welt der Lebensmittel und der Landwirtschaft, der einen praktischen Weg aufzeigt, um beide Bereiche zusammenzubringen.