Bewertung:

Das Buch „Resetting the Table“ (Den Tisch neu decken) bietet eine faktenbasierte Untersuchung der Nachhaltigkeit von Lebensmitteln und Landwirtschaft und hebt hervor, wie wichtig es ist, moderne landwirtschaftliche Technologien zu nutzen und gleichzeitig den Tierschutz zu berücksichtigen. Es bietet eine gründliche und ansprechende Analyse des Lebensmittelsystems, die weit verbreitete Mythen in Frage stellt und zu einer sachkundigeren Perspektive auf die Lebensmittelproduktion anregt. Einige Leser empfanden das Buch jedoch als zu dicht und kritisierten, dass Umweltfragen und innovative landwirtschaftliche Praktiken nicht ausreichend diskutiert werden.
Vorteile:⬤ Bietet eine wissenschaftlich fundierte Perspektive auf die Nachhaltigkeit von Lebensmitteln/Agrarprodukten
⬤ gut recherchiert und informativ
⬤ räumt mit weit verbreiteten Mythen über die Landwirtschaft auf
⬤ fesselt den Leser mit einer gründlichen Analyse
⬤ bietet aufgrund des Hintergrunds des Autors eine einzigartige Sichtweise
⬤ gut strukturiert und geschrieben
⬤ ermutigt zu einem informierten Konsumverhalten.
⬤ Kann dicht und schwer zu lesen sein
⬤ einige Kritiker waren der Meinung, dass es alte Argumente über die Tierhaltung wieder aufgreift
⬤ es fehlt eine ausreichende Diskussion über Umweltauswirkungen und innovative landwirtschaftliche Lösungen
⬤ von einigen Lesern als politisch voreingenommen empfunden.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Resetting the Table: Straight Talk about the Food We Grow and Eat
Ein kühnes, wissenschaftlich fundiertes Korrektiv zur Flut von Fehlinformationen über Lebensmittel und deren Herstellung, das lokale und biologische Lebensmittel, Lebensmittelunternehmen, Nährwertkennzeichnung, ethische Behandlung von Tieren, Umweltauswirkungen und jeden anderen Aspekt vom Bauernhof bis zum Tisch eingehend untersucht.
Die Verbraucher wollen mehr über ihre Lebensmittel wissen - einschließlich des Bauernhofs, von dem sie stammen, der Chemikalien, die für ihren Anbau verwendet wurden, ihres Nährwerts, der Behandlung der Tiere und der Kosten für die Umwelt. Man sagt ihnen, dass der Kauf von unverarbeiteten Bio-Lebensmitteln, die von kleinen lokalen Bauernhöfen stammen, die gesündeste und nachhaltigste Option ist.
Aber was ist, wenn wir uns irren? In seinem Buch Resetting the Table (Den Tisch neu decken) prüft Robert Paarlberg die Beweise und findet reichlich Grund, dem zu widersprechen. Er beschreibt, wie die globalen Lebensmittelmärkte unsere Ernährung tatsächlich verbessert haben und wie die "industrielle" Landwirtschaft dank GPS-gesteuerter Präzisionsmethoden, die den Energieverbrauch und die chemische Verschmutzung reduzieren, in letzter Zeit umweltfreundlicher geworden ist. Er macht deutlich, dass Amerikas ernsthafte Fettleibigkeitskrise nicht von landwirtschaftlichen Betrieben oder von Lebensmittelwüsten herrührt, sondern von "Lebensmittelsümpfen", die von Lebensmittelunternehmen, Einzelhändlern und Restaurantketten geschaffen wurden.
Und er erklärt, dass der Tierschutz zwar hinterherhinkt, aber durch kontinuierliche Lobbyarbeit, fortschrittlichere Vorschriften und vielleicht auch durch Fleischimitate auf pflanzlicher Basis Fortschritte erzielt werden können. Er findet Lösungen, die sowohl für Landwirte als auch für Verbraucher sinnvoll sind, und liefert einen Wegweiser durch die sich rasch verändernde Welt der Lebensmittel und der Landwirtschaft, indem er einen praktischen Weg aufzeigt, um beide Bereiche zusammenzubringen.