Bewertung:

Das Buch bietet eine Mischung aus spannenden Krimielementen, die im Paris der Vorkriegszeit spielen, mit gut verteilten Hinweisen und einer interessanten kunstbezogenen Handlung. Es leidet jedoch unter erheblichen Lektoratsfehlern, unplausiblen Handlungspunkten und Tempoproblemen im Mittelteil, was zu unterschiedlichen Lesererfahrungen führt.
Vorteile:Zufriedenstellender Krimi mit cleveren Hinweisen, starker Atmosphäre im Paris der Vorkriegszeit, interessanten Charakteren, guten Dialogen und einer überraschenden Wendung am Ende. Viele Leser lobten die fesselnde kunstbezogene Handlung und die emotionale Tiefe, die sich im Schlusskapitel offenbart.
Nachteile:Schlechtes Lektorat, unplausible Handlungsstränge und Probleme mit dem Tempo, insbesondere im Mittelteil. Einige Leser fanden es langweilig und leicht vorhersehbar. Es wurden auch Bedenken hinsichtlich der steigenden Preise für die Titel der Autorin geäußert.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Case of the Flying Donkey: A Ludovic Travers Mystery
Als Travers' Finger die tote Hand berührte, spürte er die Wärme und fragte sich, ob der Mann noch am Leben war.
Dann sah er das Messer, das seitlich in den Rippen steckte. Drei Jahre nachdem Ludovic Travers ein Gemälde des berühmten zeitgenössischen französischen Künstlers Henri Larne erworben hatte, tauchte ein mysteriöser Kunsthändler namens Braque auf, zeigte großes Interesse an dem Bild und lud Travers ein, ihn in Paris zu besuchen.
Doch alles, was Travers in Paris von Braque zu sehen bekam, war sein toter Körper: Ein Messer - fast noch warm von der Hand des Mörders - steckte in seinen Rippen. Travers und sein alter Freund, Inspektor Gallois, fanden bald einige sehr wichtige Fragen, die es zu beantworten galt. Was war die "Goldmine" von Braque? Warum hatte er sich so sehr für die Gemälde von Larne interessiert? Welche Beziehungen hatte er zu Pierre Larne und zu Elise, dem Modell? Doch erst als Travers plötzlich die Bedeutung des fliegenden Esels erkennt, wird die erstaunliche Identität des Mörders enthüllt.
Der Fall des fliegenden Esels wurde ursprünglich im Jahr 1939 veröffentlicht. Diese neue Ausgabe enthält eine Einführung des Krimi-Historikers Curtis Evans.