
The Call of the Wild
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Besuchen Sie uns online unter www.1stWorldLibrary.ORG - Buck las keine Zeitungen, sonst hätte er gewusst, dass sich nicht nur für ihn, sondern für jeden muskelbepackten Gezeitenhund mit warmem, langem Haar von Puget Sound bis San Diego Ärger anbahnte. Weil Männer, die in der arktischen Dunkelheit herumtasteten, ein gelbes Metall gefunden hatten, und weil Dampfschifffahrts- und Transportunternehmen den Fund ausschlachteten, strömten Tausende von Männern in das Nordland. Diese Männer brauchten Hunde, und sie brauchten schwere Hunde mit starken Muskeln, mit denen sie sich abmühen konnten, und mit einem Pelzmantel, der sie vor dem Frost schützte.
Buck wohnte in einem großen Haus im sonnenverwöhnten Santa Clara Valley. Das Haus von Richter Miller wurde es genannt.
Es stand abseits der Straße, halb versteckt zwischen den Bäumen, durch die man einen Blick auf die breite, kühle Veranda erhaschen konnte, die sich um die vier Seiten des Hauses zog. Die Zufahrt zum Haus war mit Kieselsteinen gepflastert und schlängelte sich durch weitläufige Rasenflächen und unter den Zweigen hoher Pappeln hindurch. Auf der Rückseite war es noch geräumiger als auf der Vorderseite.
Es gab große Ställe, in denen ein Dutzend Stallknechte und -burschen untergebracht waren, Reihen von mit Weinreben verkleideten Gesindehäusern, eine endlose und geordnete Reihe von Nebengebäuden, lange Weinlauben, grüne Weiden, Obstgärten und Beerenbeete. Dann gab es noch das Pumpwerk für den artesischen Brunnen und den großen Zementtank, in dem die Jungs von Richter Miller morgens ihr Bad nahmen und sich am heißen Nachmittag abkühlten.