Bewertung:

Die Rezensionen des neuesten Libertus-Krimis von Rosemary Rowe bieten eine Mischung aus hohem Lob und einigen Kritikpunkten. Während viele Leser die Handlung, die Entwicklung der Charaktere und die eindringliche Kulisse des römischen Britanniens schätzen, gibt es auch Kommentare zu kürzeren Längen, Problemen mit dem Tempo und bestimmten Aspekten der Erzählung, denen es an Tiefe fehlt.
Vorteile:⬤ Starker Schreibstil, der die Leser fesselt.
⬤ Sympathische Hauptfigur Libertus mit einer gut ausgearbeiteten Nebenrolle.
⬤ Faszinierende Handlung, die historische Elemente mit Geheimnissen verbindet.
⬤ Möglichkeit für neue Leser, mit diesem Band in die Serie einzusteigen.
⬤ Die Leser schätzen die detaillierte Darstellung des römischen Lebens und der römischen Kultur.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass dieser Band nicht dem üblichen Standard des Autors entspricht, da er kürzer und langsamer ist.
⬤ Mangelnde Tiefe in der Charakterentwicklung und in den Details der Umgebung im Vergleich zu anderen Serien.
⬤ Verwirrung in der Handlung mit undurchsichtigen Lösungen für die Rätsel.
⬤ Einige Leser empfanden die politischen Diskussionen als zu langatmig und fehl am Platz in der Erzählung.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
The Fateful Day
Ein fesselnder neuer Libertus-Krimi vor dem Hintergrund des in Aufruhr befindlichen und um sein Überleben kämpfenden Römischen Reiches...
Libertus kommt an der Villa seines Gönners Marcus Septimus Aurelius vorbei, als er eine prächtige Reisekutsche sieht, die vor dem Haus angehalten hat und nun die Straße blockiert. Libertus erkennt, dass es sich um einen wichtigen Besucher handelt, und nähert sich der Kutsche, um zu erklären, dass Marcus Septimus Aurelius verreist ist, um seinen alten Freund Pertinax in Rom zu besuchen, der kürzlich zum Kaiser ernannt wurde. Für seine Bemühungen wird Libertus jedoch mit Beschimpfungen überhäuft, und der Kutscher überfährt ihn fast, als er abfährt.
Libertus ist schwer erschüttert, kehrt aber am nächsten Tag zur Villa zurück, um herauszufinden, warum kein Pförtner da war, um sich um den Fremden zu kümmern. Dort macht er eine grausige Entdeckung: Der Mann hängt tot in seiner Hütte, und keiner der anderen Haussklaven ist zu finden. Doch es kommt noch schlimmer, denn aus Rom trifft eine Nachricht ein, die nicht nur das Leben von Libertus und seiner Familie, sondern das ganze Reich auf den Kopf stellen wird...