Bewertung:

Das Buch „Ein furchtbares Schicksal“ ist ein gut ausgearbeiteter Teil der Libertus-Reihe, der sich durch vielschichtige Charaktere und eine fesselnde Handlung auszeichnet, in der Themen wie Verlust, politische Intrigen und persönliche Veränderungen behandelt werden. Während viele Leser die Geschichte als bewegend und fesselnd empfanden, äußerten sich einige enttäuscht über die Richtung der Handlung und das abrupte Ende.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert mit großartigen Charakteren
⬤ fesselnder Plot mit Wendungen und emotionaler Tiefe
⬤ unterhaltsame und nachdenkliche Erforschung antiker Geheimnisse
⬤ starke Erzählung und Charakterentwicklung
⬤ hält das Interesse durchgehend aufrecht.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass die Ermordung einer Hauptfigur einen Mangel an Vorstellungskraft zeigte
⬤ das Ende war übereilt und hinterließ bei vielen ein Gefühl der Entmutigung
⬤ einige hielten die Schlussfolgerungen der Handlung für abrupt oder konstruiert
⬤ einige bemerkten historische Ungenauigkeiten.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
A Dreadful Destiny
Ein unwillkommener Heiratsantrag hat weitreichende Folgen in diesem gekonnt inszenierten historischen Krimi.
April, 194 n. Chr. Die Spannungen im vom Bürgerkrieg zerrissenen Imperium sind nun auch in Glevum angekommen. Libertus' Gönner, Marcus Septimus, hat einen Brief von Druscilla Livia, einer verwitweten Cousine seiner Frau, erhalten, die ihn um Schutz bittet. Sie hat einen Heiratsantrag von einem mächtigen römischen Senator, Hortius Valens, erhalten, einem Mann mit grausamen und ungewöhnlichen Vorlieben, den sie nicht ablehnen kann. Sie ist weggelaufen, und Hortius ist ihr dicht auf den Fersen.
Das bringt Marcus in ein gefährliches Dilemma. Wenn er Druscilla als sein Mündel annimmt und die Hochzeit verhindert, beleidigt er nicht nur ihren zukünftigen Bräutigam, sondern auch den Statthalter der Provinz, mit dem Hortius verwandt ist. Wenn er Druscilla jedoch an den Senator zurückgibt, beleidigt er eine andere ihrer Verwandten - die Kaiserin selbst. Wieder einmal wendet sich Markus an Libertus um Hilfe.
Doch Libertus hat seine eigenen Sorgen. Seine Frau Gwellia hat einen verletzten Fuß, der sich nun infiziert hat und ihr das Leben kosten könnte. Doch als einer seiner eigenen Sklaven brutal getötet wird, erkennt er, wie gefährlich die Situation geworden ist. Er beschließt, Druscilla zu helfen, und heckt einen raffinierten Plan aus. Doch indem er sich dem Senator widersetzt, macht sich Libertus einen mächtigen Feind. Und selbst die besten Pläne können verhängnisvoll schiefgehen...