Bewertung:

Das Buch „The B List“, herausgegeben von David Sterritt und John Anderson, enthält aufschlussreiche Essays über obskure und kultige Filmklassiker, die den Wert von B-Movies in der Kinogeschichte verdeutlichen. Kritiker loben den Humor, das Wissen und die Leidenschaft der Autoren, was das Buch zu einem Vergnügen für Filmliebhaber macht, die sich für die Entdeckung weniger bekannter Perlen interessieren. Das Buch ist in Kategorien gegliedert, die verschiedene Filmstile und -genres widerspiegeln, und bietet so eine eklektische Mischung von Empfehlungen. Manche Leser werden jedoch feststellen, dass die Qualität der Aufsätze schwankt und einige Beiträge weniger überzeugend sind als andere.
Vorteile:Die Essays sind gut geschrieben, aufschlussreich und humorvoll und vermitteln eine starke Wertschätzung für B-Movies. Das Buch umfasst ein breites Spektrum an Filmstilen und bietet eine vielfältige Mischung aus Empfehlungen und einzigartigen Perspektiven. Die Einbeziehung von Beiträgen angesehener Kritiker wie Roger Ebert trägt zur Glaubwürdigkeit und Attraktivität des Buches für Filmliebhaber bei.
Nachteile:Nicht alle Essays sind gleich stark, was bei einer Zusammenstellung mit mehreren Autoren zu erwarten ist. Manche Leser werden bestimmte Filme oder Essays weniger interessant oder relevant finden als andere. Einige Kritiken wirken übermäßig hip oder versuchen, Filme mit hochtrabenden Themen in Verbindung zu bringen, die manche Leser vielleicht nicht zu schätzen wissen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The B List: The National Society of Film Critics on the Low-Budget Beauties, Genre-Bending Mavericks, and Cult Classics We Love
Welche Art von Sammlung könnte wohl Gemeinsamkeiten zwischen The Son of Kong, Platoon und Pink Flamingos finden? Welche fiebrigen Geister könnten sich eine solche Liste ausdenken? Was sind die unerhörten Qualitäten, die sie alle miteinander verbinden?
Die Antworten: Dieses Buch. Die Nationale Gesellschaft der Filmkritiker. Und die weitreichenden Verlockungen des B-Movies selbst.
Einst war der B-Movie das Stiefkind Hollywoods, die Schattenseite des Double Feature. Heute ist es eine umfassendere Kategorie, die Filme umfasst, die aufgrund ihres Budgets, ihrer Visionen, ihres Mutes und gelegentlich - manchmal im Wesentlichen - ihres Mangels an dem, was die Kulturpolizei „guten Geschmack“ nennt, aus dem Mainstream herausfallen.
Die Filme in The B List sind schräg, unberechenbar und ausgesprochen eigenwillig. Und genau deshalb lieben wir sie.