Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche und durchdachte Analyse der Filme von Alfred Hitchcock, die sowohl Fans als auch Gelegenheitsleser des Kinos anspricht. Es ist einfach geschrieben, fröhlich und bietet eine neue Perspektive auf Hitchcocks Werk.
Vorteile:⬤ Aufschlussreicher und durchdachter Schreibstil
⬤ spricht allgemeine Leser und Hitchcock-Fans an
⬤ fördert das Verständnis und die Wertschätzung von Filmen
⬤ bietet eine intelligente Analyse bestimmter Filme
⬤ im Vergleich zu anderen Werken über Hitchcock bescheiden, aber wirkungsvoll.
Könnte sich eher an Filmstudenten richten; behandelt nur eine begrenzte Anzahl von Filmen in der Tiefe.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Films of Alfred Hitchcock
Die Einführung gibt einen Überblick über Hitchcocks lange Karriere, mit besonderem Augenmerk auf die verschiedenen Einflüsse auf sein Werk; Themen, die sich durch viele seiner Filme ziehen, von der „Übertragung von Schuld“ bis zur Verbindung zwischen Wissen und Gefahr; die übersehene Bedeutung seiner Präsenz in seinen Filmen, einschließlich seiner berühmten Cameo-Auftritte und Figuren, die ihn innerhalb der Geschichte repräsentieren; seine Faszination für Performance und die Zweideutigkeiten von Illusion und Realität; die Frage, ob man ihn und sein Werk durch die Autorentheorie betrachten sollte; und andere Themen.
Erörtert wird auch das Verhältnis zwischen Hitchcock als ernsthaftem, sogar gequältem Künstler und Hitchcock als Magier mit einer Schwäche für filmische Streiche. In sechs Kapiteln werden dann die wichtigsten Filme eingehend untersucht: Blackmail, sein erster Tonfilm; Shadow of a Doubt, einer seiner persönlichen Lieblingsfilme; The Wrong Man, der die Frage nach dem Wesen von Schuld und Unschuld stellt; Vertigo, sein wohl tiefgründigstes Werk; Psycho, sein schonungslosester Blick auf die Natur des Bösen; und Die Vögel, sein letztes Meisterwerk und eines seiner am meisten missverstandenen Werke.
David Sterritt ist Filmkritiker bei The Christian Science Monitor und außerordentlicher Assistenzprofessor an der Graduate Film Division der Columbia University.