Bewertung:

Das Buch ist eine detaillierte Untersuchung von The Honeymooners und bietet eine Mischung aus akademischem Diskurs und persönlichen Einblicken. Obwohl es wertvolle Informationen für Fans enthält, wirkt es oft trocken und ermüdend, da es sich stark auf akademischen Jargon stützt.
Vorteile:Es enthält interessante Vergleiche und Kontraste zwischen den Charakteren, bietet Einblicke in die Absetzung der Serie und enthält einige unterhaltsame Teile für Fans von The Honeymooners.
Nachteile:Liest sich wie eine Dissertation mit übermäßigem akademischen Jargon, kann trocken und langweilig sein und lässt einen fesselnden Erzählstil vermissen, was es für manche Leser zu einer Herausforderung macht.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Honeymooners
The Honeymooners beschreibt das Leben des New Yorker Busfahrers Ralph Kramden und seiner Frau Alice auf der Suche nach dem häuslichen Glück in einer engen Wohnung in Brooklyn. Als eigenständige Fernsehsendung lief sie von 1955 bis 1956 nur neununddreißig Wochen lang, aber die Charaktere tauchten in langlaufenden Sketchen in Calvalcade of Stars und The Jackie Gleason Show auf, und die Sendung lebt seit Generationen in Wiederholungen und Heimvideos weiter. David Sterritt untersucht The Honeymooners als einen dauerhaften und wertvollen Index der gesellschaftlichen Normen und des Fernsehgeschmacks in den 1950er Jahren - ein Projekt, das umso faszinierender ist, als The Honeymooners auf vielfältige Weise sowohl die typischen Sendungen seiner Zeit bestätigt als auch von ihnen abweicht.
Mit Kapitelüberschriften, die den Episodentiteln der Honeymooners entlehnt sind, betrachtet dieser Band die kulturellen, historischen und künstlerischen Dimensionen der Sendung im Zusammenhang mit den Werten des Nachkriegsamerikas im Allgemeinen. Sterritt zeichnet die Wurzeln von The Honeymooners im Kontext des goldenen Zeitalters des Fernsehens nach und zeigt, dass die Sendung für die frühe Fernsehgeschichte in einer Weise von zentraler Bedeutung war, die die meisten ihrer Rivalen übertraf. Er geht auch auf die vielen besonderen Merkmale ein, die sowohl den Comedy-Stil als auch die ideologische Bedeutung betreffen und die The Honeymooners von anderen Sendungen abheben und sie für die familienbasierten Situationskomödien späterer Jahrzehnte sehr einflussreich machten. Letztlich zeigt Sterritt, dass der Umgang der Sendung mit Ethnie, Klasse und Geschlecht ein aufschlussreicher Spiegel ihrer Zeit war und dass ihre Charaktere, ästhetischen Qualitäten und Handlungselemente komplexer und raffinierter waren, als es den Anschein hatte.
Film- und Fernsehwissenschaftler, Fans von The Honeymooners und Leser, die sich für die amerikanische Kultur und Fernsehgeschichte der 1950er Jahre interessieren, werden Sterritts Analyse von The Honeymooners genießen.