Bewertung:

Jonathan Edwards' „Freiheit des Willens“ ist eine komplexe und tiefgründige theologische Abhandlung über die Beziehung zwischen dem menschlichen Willen und Gottes Souveränität. Aufgrund der dichten Sprache und der komplizierten Argumente erfordert es vom Leser intensive Konzentration und Kontemplation. Viele Rezensenten fanden es brillant, aufschlussreich und für Christen eine unverzichtbare Lektüre, auch wenn einige mit dem Verständnis und den Sprachbarrieren zu kämpfen hatten.
Vorteile:⬤ Tiefgreifende Einblicke in die Beziehung zwischen freiem Willen und göttlicher Souveränität.
⬤ Fesselnde und zum Nachdenken anregende Argumente, die gängige Vorstellungen vom freien Willen in Frage stellen.
⬤ Gilt als ein Klassiker, der für Christen unverzichtbar ist.
⬤ Viele Rezensenten merkten an, dass es Klarheit und Verständnis für tiefe theologische Konzepte bietet.
⬤ Dichte und komplexe Sprache, die das Verständnis erschweren kann.
⬤ Erfordert ein hohes Maß an Konzentration und kann viel Zeit in Anspruch nehmen, um es vollständig zu lesen.
⬤ Mehrere Rezensenten wiesen auf Probleme mit Tippfehlern und der Qualität der Veröffentlichung hin.
⬤ Einige fanden den Inhalt zu kompliziert und anspruchsvoll, was zu Verwirrung führte.
(basierend auf 86 Leserbewertungen)
Freedom of the Will
An Inquiry into the Modern Prevailing Notions of the Freedom of the Will which is Supposed to be Essential to Moral Agency, Virtue and Vice, Reward and Punishment, Praise and Blame oder einfach nur The Freedom of the Will, ist ein Werk des christlichen Reformators, Theologen und Autors Jonathan Edwards, das sich auf den Text von Römer 9,16 stützt. Es wurde erstmals 1754 veröffentlicht und befasst sich mit der Natur und dem Status des menschlichen Willens. Das Buch vertritt den klassischen calvinistischen Standpunkt der völligen Verderbtheit des Willens und der Notwendigkeit der Menschen für die Erlösung durch Gottes Gnade.
Obwohl Edwards' Werk lange vor der modernen Einführung und Debatte über den Offenen Theismus geschrieben wurde, spricht es viele der Bedenken an, die heute in Bezug auf diese Sichtweise geäußert werden.
Einer der Autoren, die den Anstoß zur Abfassung von The Freedom of the Will gaben, war Daniel Whitby. Whitby war ein arminianischer Geistlicher der Kirche von England, der für seinen antikalvinistischen Standpunkt und seine Aussage bekannt war, dass es besser ist, das Vorherwissen zu leugnen als die Freiheit“. (1) Auf diese Behauptung versucht Edwards in The Freedom of the Will zu antworten. Edwards entgegnete, dass der Mensch frei wählen kann, was ihm gut erscheint, dass aber das, was ihm gut erscheint, auf einer angeborenen Veranlagung beruht, die von Gott vorherbestimmt wurde.