
The Changing Legal Regulation of Cohabitation: From Fornicators to Family, 1600-2010
Dieses Buch verfolgt drei Hauptziele: Erstens soll gezeigt werden, wie sich die rechtliche Behandlung von Paaren, die in einer Lebensgemeinschaft leben, in den letzten vier Jahrhunderten verändert hat - von der Bestrafung als Huren im 17. Jahrhundert bis zur Akzeptanz als Familie im späten 20.
Jahrhundert; zweitens soll aufgezeigt werden, wie sich der Sprachgebrauch in Bezug auf das Zusammenleben im Laufe der Zeit verändert hat und wie verschiedene Begriffe die politischen Debatten und die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst haben; und drittens soll das Ausmaß des Zusammenlebens in früheren Jahrhunderten abgeschätzt werden. Zu diesem Zweck stützt sich die Studie auf Hunderte von gemeldeten und nicht gemeldeten Fällen sowie auf Gesetzestexte, politische Papiere und Parlamentsdebatten, Tausende von Zeitungsberichten und Zeitschriftenartikeln sowie innovative Kohortenstudien, die neue und verlässlichere Erkenntnisse über die Häufigkeit (oder vielmehr die Seltenheit) des Zusammenlebens im England des 18.
und 19. Der Bericht schließt mit einer Betrachtung des Verhältnisses zwischen gesetzlicher Regelung und sozialen Trends.