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Marriage Law and Practice in the Long Eighteenth Century: A Reassessment
Dieses Buch nutzt ein breites Spektrum an Primärquellen - rechtliche, literarische und demografische -, um eine radikale Neubewertung der Ehe im 18.
Jahrhundert vorzunehmen. Jahrhunderts.
Es widerlegt die weit verbreitete Annahme, dass Paare einfach durch den Austausch ihrer Zustimmung heirateten, und zeigt, dass ein solcher Austausch lediglich als Heiratsvertrag angesehen wurde und dass kirchliche Eheschließungen außerhalb Londons fast überall üblich waren. Es wird gezeigt, dass der Clandestine Marriages Act von 1753 in erster Linie darauf abzielte, Geistliche, die vom Londoner Fleet-Gefängnis aus tätig waren, daran zu hindern, Eheschließungen vorzunehmen, und dass dies auch gelang. Sie widerlegt auch die Vorstellung, dass das Gesetz von 1753 hart oder streng ausgelegt wurde, und veranschaulicht den pragmatischen Ansatz der Gerichte.
Schließlich wird festgestellt, dass vor dem Gesetz nur wenige Nicht-Anglikaner nach ihren eigenen Riten heirateten, während danach die meisten - mit Ausnahme der ausgenommenen Quäker und Juden - in ähnlicher Weise kirchlich heirateten. Kurzum, die Paare des achtzehnten Jahrhunderts hielten sich an die gesetzlichen Vorgaben für eine gültige Ehe.