Bewertung:

In den Rezensionen zu „Dombey & Son“ von Charles Dickens findet sich eine Mischung aus Wertschätzung und Kritik. Viele Leser fanden den Roman aufgrund seiner zeitgenössischen Themen, der Tiefe der Charaktere und der emotionalen Resonanz fesselnd, während andere ihre Unzufriedenheit mit der langatmigen Prosa und dem Tempo zum Ausdruck brachten, insbesondere mit der Darstellung von Frauenfiguren wie Florence. Das Buch wird für seinen sozialen Kommentar, die reichhaltigen Dialoge und die einprägsamen Charaktere gelobt, aber auch für die nicht ganz glaubwürdigen Entwicklungen in der Handlung und die Anwesenheit von störenden Nebenfiguren.
Vorteile:Die Leser schätzen die Aktualität der Themen, die Tiefe und Entwicklung der Charaktere, insbesondere die emotionale Reise von Florence, und Dickens' meisterhaften Schreibstil. Der Roman wird als emotionaler Pageturner beschrieben, der mit sozialen Kommentaren, Humor und denkwürdigen Dialogen gespickt ist.
Nachteile:Kritiker bemängelten das Tempo und die Länge des Romans, da sie ihn für zu langatmig oder zu wortreich hielten. Es gibt Beschwerden über die Darstellung der weiblichen Charaktere, insbesondere von Florence, die manche als idealisiert und unrealistisch empfinden. Auch technische Aspekte wie Tippfehler und Formatierungsprobleme wurden in verschiedenen Ausgaben erwähnt.
(basierend auf 257 Leserbewertungen)
Dombey and Son
Eine düster-witzige Geschichte über den Kampf zweier Geschwister um ihr Glück im Schatten des väterlichen Stolzes
Für Paul Dombey ist das Geschäft alles, und mit Geld kann man alles erreichen. Er führt sein Familienleben so, wie er seine Firma führt: kalt, berechnend und kommerziell. Die einzige Person, um die er sich kümmert, ist sein schwacher Sohn, den er für den Eintritt in das Familienunternehmen vorbereitet.
Seine Tochter Florence, die verlassen und ignoriert wird, sehnt sich nach der Zuneigung ihres lieblosen Vaters, der in ihr nur eine "unedle Münze, in die man nichts investieren kann" sieht. Indem Dombeys Gefühllosigkeit auch auf andere übergreift - von seiner trotzigen zweiten Frau Edith bis zu Florence' Verehrer Walter Gay - legt er den Grundstein für seine eigene Zerstörung. Kann dieser herzlose Geschäftsmann erlöst werden? Dombey and Son ist die fesselnde Darstellung eines Mannes, der in seinem eigenen Stolz gefangen ist, und zeigt die verheerenden Auswirkungen emotionaler Deprivation auf eine zerrüttete Familie und auf die Gesellschaft als Ganzes. In seiner Einführung erörtert Andrew Sanders die Figur des Paul Dombey, die geschäftlichen und familiären Beziehungen in Dombey and Son und ihre Ähnlichkeiten mit Dickens' eigener Kindheit. Diese Ausgabe enthält außerdem eine Chronologie, weiterführende Literatur, Anhänge, Anmerkungen und die Originalillustrationen von "Phiz".
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