Bewertung:

In den Rezensionen zu Helen Hunt Jacksons Buch wird die kritische Auseinandersetzung mit der Misshandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die US-Regierung hervorgehoben, die den Bruch von Verträgen und die tragische Geschichte der Ausbeutung aufzeigt. Viele Rezensenten äußern sich jedoch unzufrieden mit der redaktionellen Qualität und der Lesbarkeit des Buches und verweisen auf zahlreiche Tippfehler und Formatierungsprobleme, die den Wert des Buches schmälern.
Vorteile:Das Buch gilt als unverzichtbare Lektüre, um die Ungerechtigkeit zu verstehen, der die amerikanischen Ureinwohner ausgesetzt waren, und bietet eine historische Sichtweise, die in der traditionellen Bildung oft übersehen wird. Viele Rezensenten schätzen die detaillierte Dokumentation von Verträgen und staatlicher Doppelzüngigkeit und erkennen die Bedeutung des Buches für die Information der Leser über Amerikas Vergangenheit und das Eintreten für Gerechtigkeit an.
Nachteile:Mehrere Leser kritisieren das Buch für seine schlechte Bearbeitung, die viele Tippfehler, fehlende Seitenzahlen und einen unleserlichen Text aufweist. Einige finden es aufgrund der veralteten Sprache und der Formatierungsprobleme schwierig zu lesen. Außerdem wird bemängelt, dass die Autorin den Begriff „Wilde“ für die amerikanischen Ureinwohner verwendet, was einige Leser als unangenehm empfinden.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
A Century of Dishonor
Helen Hunt Jackson (1830-1885) war eine amerikanische Schriftstellerin, die vor allem als Aktivistin für eine bessere Behandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die Regierung bekannt wurde.
Im Jahr 1879 wandte sich ihr Interesse den amerikanischen Ureinwohnern zu, nachdem sie in Boston einen Vortrag von Standing Bear, dem Häuptling der Ponca, gehört hatte. Er beschrieb die gewaltsame Vertreibung der Ponca aus ihrem Reservat in Nebraska.
Bewegt von den von Standing Bear vorgetragenen Themen, informierte sich Hunt über die Nichteinhaltung von Verträgen durch die Regierung, die Umsiedlung von Indianern in Reservate und die Indianerkriege. Schon bald nach Standing Bears Rede wurde sie zur Aktivistin, untersuchte das Fehlverhalten der Regierung und machte es publik, verteilte Petitionen, sammelte Geld und schrieb Briefe an die New York Times“ im Namen der Ponca. Den größten Bekanntheitsgrad erlangte sie mit ihrem Roman „Ramona“, in dem sie die schlechte Behandlung der amerikanischen Ureinwohner in Südkalifornien durch die US-Regierung thematisierte.
„A Century of Dishonor“ (Ein Jahrhundert der Schande), das 1881 veröffentlicht wurde, war eine direkte Reaktion auf die nachteiligen Auswirkungen der Regierungsmaßnahmen gegenüber den amerikanischen Ureinwohnern. Ein Exemplar wurde an jedes Mitglied des US-Kongresses geschickt.