Bewertung:

Das Buch ist eine kritische Auseinandersetzung mit der historischen Behandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die US-Regierung und zeigt die ständigen Versprechensbrüche und Missbräuche auf, denen die indigenen Völker ausgesetzt waren. Obwohl es wichtige und oft vernachlässigte Wahrheiten über die amerikanische Geschichte anspricht, haben viele Leser das Buch für seine schlechte Bearbeitung und Lesbarkeit kritisiert.
Vorteile:Es bietet wesentliche Einblicke in die Misshandlung der amerikanischen Ureinwohner, dokumentiert gebrochene Verträge, verändert die Sichtweise auf die amerikanische Geschichte und bietet eine historische Darstellung, die im traditionellen Unterricht oft übersehen wird. Einige Leser halten es für eine notwendige Lektüre, um Amerikas Vergangenheit zu verstehen.
Nachteile:Das Buch leidet unter zahlreichen Tippfehlern und Problemen bei der Lesbarkeit, was es schwer macht, ihm zu folgen. Einige Leser finden es veraltet und schwer zu lesen, während andere sich mit der Sprache des Autors, insbesondere mit der Verwendung von Begriffen wie „Wilde“, unwohl fühlen. Insgesamt haben die technischen Fehler das Erlebnis für viele frustrierend gemacht.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
A Century of Dishonor
Helen Hunt Jackson war eine amerikanische Schriftstellerin, die vor allem als Aktivistin für eine bessere Behandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die Regierung der Vereinigten Staaten bekannt wurde. Im Jahr 1879 wandte sich ihr Interesse den amerikanischen Ureinwohnern zu, nachdem sie in Boston einen Vortrag von Standing Bear, dem Häuptling der Ponca, gehört hatte.
Er beschrieb die gewaltsame Vertreibung der Ponca aus ihrem Reservat in Nebraska. Bewegt von den von Standing Bear vorgetragenen Themen, informierte sich Hunt über die Nichteinhaltung von Verträgen durch die Regierung, die Umsiedlung von Indianern in Reservate und die Indianerkriege. Schon bald nach Standing Bears Rede wurde sie zur Aktivistin, untersuchte das Fehlverhalten der Regierung und machte es publik, verteilte Petitionen, sammelte Geld und schrieb Briefe an die New York Times“ im Namen der Ponca.
Den größten Bekanntheitsgrad erlangte sie mit ihrem Roman „Ramona“, in dem sie die schlechte Behandlung der amerikanischen Ureinwohner in Südkalifornien durch die US-Regierung thematisierte. „A Century of Dishonor“ (Ein Jahrhundert der Schande), das 1881 veröffentlicht wurde, war eine direkte Reaktion auf die negativen Auswirkungen der Regierungsmaßnahmen gegenüber den amerikanischen Ureinwohnern.
Ein Exemplar wurde an jedes Mitglied des US-Kongresses geschickt. Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt.