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Taken for Granted: The Remarkable Power of the Unremarkable
Wie die Wörter, die wir verwenden - und nicht verwenden - dominante kulturelle Normen verstärken
Warum ist der Begriff "offen schwul" so weit verbreitet, der Begriff "offen hetero" jedoch nicht? Welche unausgesprochenen Annahmen stecken hinter Begriffen wie "Krankenpfleger", "berufstätige Mutter" und "weißer Abschaum"? Taken for Granted legt die subtil verschlüsselte Art und Weise offen, wie wir über Themen wie Rasse, Geschlecht, Sexualität und sozialen Status sprechen, und bietet einen provokanten Blick auf die Wortwahl, die wir jeden Tag treffen, ohne uns dessen bewusst zu sein. Eviatar Zerubavel beschreibt, wie die Worte, die wir verwenden, uns Aufschluss über die Dinge geben, die wir für selbstverständlich halten.
Indem wir "Frauengeschichte" oder "Black History Month" bezeichnen, bekräftigen wir auch die scheinbare Normalität der Geschichte weißer Männer. Zerubavel zeigt, wie diese stillschweigende Normalisierung bestimmter Identitäten, Praktiken und Ideen dazu beiträgt, ihre kulturelle Dominanz aufrechtzuerhalten - und das zu formen, was wir als selbstverständlich ansehen.