Bewertung:

Das Buch bietet eine informative Perspektive auf die Grenzsicherheit und den Drogenkrieg und beleuchtet historische Zusammenhänge und Regierungsfragen. Während viele Leser es für seine Einsichten und gründliche Analyse loben, kritisieren einige, dass es aufgrund minimaler Aktualisierungen in neueren Ausgaben veraltet ist.
Vorteile:⬤ Informativ und gut recherchiert
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive auf Polizei- und Grenzfragen
⬤ enthält historische Zusammenhänge, die für aktuelle Debatten relevant sind
⬤ wird von den Lesern für seine sachlichen Diskussionen gelobt.
⬤ Veralteter Inhalt, insbesondere bei Vorhersagen und Analysen, die die 1990er Jahre widerspiegeln
⬤ minimale Aktualisierungen in der zweiten Auflage
⬤ können Leser, die nach aktuellen Informationen suchen, nicht zufriedenstellen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Border Games: Policing the U.S.-Mexico Divide
Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist die am stärksten befahrene Grenze der Welt, der längste und dramatischste Berührungspunkt zwischen einem reichen und einem armen Land und der Schauplatz intensiver Auseinandersetzungen zwischen Strafverfolgung und Gesetzesumgehung. Die Grenzkontrolle hat sich in den letzten Jahren von einer pflegeleichten und politisch unbedeutenden Tätigkeit zu einer intensiven Kampagne entwickelt, die sich auf Drogen und Arbeitsmigranten konzentriert.
Der beispiellose Ausbau der Grenzpolizei fand jedoch in einer Zeit statt, die ansonsten durch die Öffnung der Grenzen, vor allem durch NAFTA, gekennzeichnet war. Dieser Gegensatz schafft eine grenzenlose Wirtschaft mit einer verbarrikadierten Grenze. In der aktualisierten und erweiterten zweiten Auflage seines grundlegenden Buches über die polizeiliche Überwachung der Grenze zwischen den USA und Mexiko stellt Peter Andreas die anhaltende starke Eskalation der Grenzüberwachung in den Kontext eines veränderten Sicherheitsumfelds nach dem 11.
September. Wie Andreas zeigt, handelt es sich in mancher Hinsicht immer noch um dasselbe alte Grenzspiel, das aber schwieriger zu handhaben ist, mit mehr Akteuren, auf einer größeren Bühne und mit höheren Einsätzen und Kollateralschäden.