
Big Men and Great Men: Personifications of Power in Melanesia
Die Gesellschaften Melanesiens sind ein ständiger Anreiz für die anthropologische Theorie. In dieser Aufsatzsammlung bringen Anthropologen, die in allen Teilen der melanesischen Region des Pazifiks gearbeitet haben, ihr Fachwissen zu einem einzigen theoretischen Thema zum Tragen.
Dabei handelt es sich um eine von Maurice Godelier formulierte Hypothese über die Beziehung zwischen Macht, Verwandtschaft und Reichtum. Obwohl sich das Buch stark auf Godeliers Werk konzentriert, eröffnet es eine umfassende Untersuchung der gesellschaftlichen Verfassung in einem Teil der Welt, in dem prominente Männer die Natur der Macht verkörpern.
Die "großen Männer", die Unternehmer des Austauschs, und die "großen Männer", die in Gesellschaften mit eingeschränktem Austausch und ritueller Komplexität gedeihen, scheinen zu ganz unterschiedlichen Systemen zu gehören. In diesem Buch wird untersucht, wie groß der Unterschied zwischen ihnen wirklich ist.