Bewertung:

Insgesamt ist „At Freddie's“ von Penelope Fitzgerald eine humorvolle und zugleich melancholische Erkundung des Lebens in einer Kindertheaterschule, die von dem exzentrischen Freddie geleitet wird, voller schrulliger Charaktere und einem ergreifenden Erzählstil. Während einige Leser die Tiefe und den Witz des Buches loben, finden andere es weniger ambitioniert als ihre anderen Werke.
Vorteile:⬤ Reichhaltige Charakterentwicklung und lebendige Beschreibungen, die die Welt des Theaters zum Leben erwecken.
⬤ Witzige und einnehmende Prosa mit humorvollen Details.
⬤ Berührt die Themen Widerstandsfähigkeit und Zugehörigkeit unter Außenseitern.
⬤ Fesselnde und kluge Erzählungen, die Fitzgerlads Beherrschung einer dichten und dramatischen Sprache zeigen.
⬤ Einige Leser empfanden das Tempo als langsam und das Ende als unbefriedigend.
⬤ Andere meinten, dem Roman fehle es im Vergleich zu Fitzgeralds anderen Werken an Ehrgeiz, und bezeichneten ihn als „literarische Floskel“.
⬤ Einige waren der Meinung, dass bestimmte Charaktere nicht ganz glaubwürdig waren oder keinen wirklichen Zweck erfüllten, was zu einem Gefühl der Unbeteiligtheit führte.
(basierend auf 45 Leserbewertungen)
At Freddie's
"Ein Juwel von einem Buch." -- Daily Mail.
Es sind die 1960er Jahre im Londoner West End, und Freddie ist die beeindruckende Besitzerin der Temple Stage School, die Kinderschauspieler für alles von Shakespeare über Musicals bis hin zur Weihnachtspantomime ausbildet. Freddie, deren Alter und Herkunft unbekannt ist, ist ein rätselhaftes Phänomen - eine Frau, die sich und ihre Schule durch schiere Charakterstärke und Zielstrebigkeit zu einer nationalen Institution gemacht hat. Jeder, der etwas auf sich hält, muss Freddie kennen.
Voller einzigartiger und lustiger Einblicke in die Welt des Theaters ist At Freddie's eine betörende Geschichte für diejenigen unter uns, die manchmal vorgeben, etwas zu sein, was sie nicht sind.
"Liebe, Angst, Klasse, Ehrgeiz, sogar der Tod - all das ist hier drin, aber so elegant präsentiert, dass man seinen Teller leer gegessen hat, bevor man überhaupt daran denkt, nach den Zutaten zu fragen." --National Public Radio.