Bewertung:

Die Rezensionen zu „Georgia Odyssey“ von Jim Cobb sind gemischt. Sie heben die fesselnde Erzählweise und die informative Darstellung der Geschichte Georgiens hervor, kritisieren aber auch die Voreingenommenheit und die vermeintlichen Unzulänglichkeiten in Bezug auf Tiefe und Umfang.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, fesselnd und bietet eine lesbare Darstellung der Geschichte Georgiens. Viele Leser fanden es informativ und aufschlussreich, was es zu einer guten Quelle für alle macht, die sich für den Bundesstaat interessieren. Die Einbeziehung von persönlichen Anekdoten und Humor macht das Buch noch attraktiver. Einigen Rezensionen zufolge ist es ein gutes Lehrbuch für Studenten.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass das Buch bestimmten Erzählungen gegenüber voreingenommen sein könnte und sich insbesondere auf negative Aspekte der Geschichte Georgiens konzentriert, während andere wichtige Ereignisse vernachlässigt werden. Einige Leser fanden das Buch manchmal langweilig und empfanden seine Struktur als chaotisch. Außerdem führten technische Probleme mit der Kindle-Version zu Frustration.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Georgia Odyssey
Georgia Odyssey ist ein lebendiger Überblick über die Geschichte des Bundesstaates, von seinen Anfängen als europäische Kolonie bis zu seiner heutigen Stellung als internationales Geschäftsmekka, von der selbst auferlegten Isolation der Jim-Crow-Ära bis zu seiner Rolle als Gastgeber der hundertjährigen Olympischen Spiele und darüber hinaus, von seiner langen Herrschaft als Dreh- und Angelpunkt des demokratischen Solid South bis zu seiner heutigen Dominanz durch die Republikanische Partei. Diese neue Ausgabe berücksichtigt aktuelle Trends, die Georgia zu einem der dynamischsten und attraktivsten Bundesstaaten des Landes gemacht haben, das Wachstum der hispanischen und asiatisch-amerikanischen Bevölkerung angekurbelt haben und auch sonst sein demografisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Erscheinungsbild und Auftreten dramatisch verändert haben.
"Die sich ständig verändernde Kulturlandschaft des heutigen Georgien", schreibt James C. Cobb, "ist ein unübersichtliches Panorama aus Anachronismus, Widersprüchen, Kontrasten und Eigenheiten". Als gebürtiger Georgier entlarvt Cobb mit Vergnügen vertraute Mythen über seinen Staat, indem er dessen Vergangenheit zum Leben erweckt und sie für die Gegenwart relevant macht.
Nicht alle Erinnerungen an diese Vergangenheit sind angenehm, stellt Cobb fest. Außerdem sind nicht alle heutigen Georgier so eindeutig wie der Tabakfarmer, der 1938 einem Journalisten auf Besuch mitteilte, dass "wir Georgier verdammt georgisch sind".
Dennoch liegt vielen Georgiern, sowohl den Einheimischen als auch den Neuankömmlingen, die Identität des Staates sehr am Herzen und sie betrachten sie als integralen Bestandteil ihrer eigenen. Georgia Odyssey ist die ideale Einführung in unsere Vergangenheit und ein einzigartiger und oft provokanter Blick auf die Wechselwirkung dieser Vergangenheit mit unserer Gegenwart und Zukunft.