Bewertung:

Das Buch ist eine Novelle, die auf der PBS-Adaption von Jane Austens unvollendetem Werk „Sanditon“ basiert und als Begleitbuch zur Serie dient. Es bietet zusätzliche Einblicke und Szenen, die in der Serie nicht zu sehen sind, spiegelt aber in erster Linie Staffel 1 wider. Die Reaktionen auf das Buch sind sehr unterschiedlich: Einige Rezensenten schätzen die Erweiterung der Fernsehserie, während andere kritisieren, dass es sich zu weit von Austens ursprünglichem Stil entfernt und viele Handlungsstränge ungelöst lässt.
Vorteile:⬤ Großartig für Sanditon-Fans; erweitert das Erlebnis der PBS-Serie um zusätzliche Szenen und Einblicke.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der die Charakterentwicklung und die Romanze zwischen den Protagonisten vertieft.
⬤ Bietet eine neue Perspektive auf die Charaktere und die Geschichte, die vor allem für diejenigen interessant ist, die die Serie gesehen haben.
⬤ Viele Leser fanden es unterhaltsam, wenn man es als Adaption und nicht als echten Austen-Roman ansieht.
⬤ Irreführend für diejenigen, die eine vollständige Version von Austens Sanditon erwarten; es deckt nur die Staffel
⬤ Kritiker argumentieren, dass es erheblich von Austens Stil und Originalgeschichte abweicht.
⬤ Das Ende ist abrupt und für manche unbefriedigend und lässt viele Handlungsstränge ungelöst.
⬤ Es ist fast wortwörtlich an die Fernsehserie angelehnt und enttäuscht die Leser, die sich mehr Originalinhalte wünschen.
(basierend auf 122 Leserbewertungen)
Nach dem Vorbild von Downton Abbey erhält Jane Austens geliebtes, aber unvollendetes Meisterwerk - das oft als ihr modernster und aufregendster Roman angesehen wird - einen spektakulären zweiten Akt in dieser Verknüpfung mit einer großen, neuen Fernsehserie.
Sanditon wurde nur wenige Monate vor Austens Tod im Jahr 1817 geschrieben und erzählt die Geschichte der impulsiven, temperamentvollen und unkonventionellen Charlotte Heywood und ihrer stacheligen Beziehung zu dem humorvollen, charmanten (und leicht wilden) Sidney Parker. Als ein zufälliger Unfall sie von ihrem ländlichen Heimatort Willingden in den vermeintlichen Küstenort mit dem gleichnamigen Namen verschlägt, lernt Charlotte die Intrigen und Tändeleien einer aufstrebenden Stadt am Meer kennen und die Personen, deren Schicksal vom kommerziellen Erfolg abhängt.
Die Drehungen und Wendungen der Handlung, die den Zuschauer von den Westindischen Inseln bis in die verrottenden Gassen Londons führt, legen die verborgenen Absichten der einzelnen Figuren offen und lassen Charlotte sich selbst entdecken ... und schließlich die Liebe finden.