Bewertung:

Die Rezensionen spiegeln ein gemischtes Meinungsbild über das Buch wider, das sich mit dem sowjetischen Kulturleben unter Stalin befasst, insbesondere mit dem Stalinpreis für Musiker und Künstler. Einige Leser fanden das Buch fesselnd und aufschlussreich, während andere es langweilig und inhaltlich uninteressant fanden.
Vorteile:Das Buch bietet eine faszinierende Darstellung der sowjetischen Musikgeschichte, insbesondere der Dynamik des Stalinpreises und seiner Auswirkungen. Es wird für seine fesselnde Erzählung und seine historischen Einblicke gelobt, insbesondere dafür, dass es aus einer russischen Perspektive ohne westliche Voreingenommenheit geschrieben wurde. Viele fanden es leicht zu lesen und eine notwendige Untersuchung des kulturellen Lebens unter Stalin, wobei insbesondere die Beiträge von Komponisten wie Schostakowitsch und Prokofjew hervorgehoben wurden.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch langweilig und meinten, es fehle ihm an fesselndem Inhalt, so dass es ihr Interesse nicht aufrechterhalten konnte. Es wurde bemängelt, dass bestimmte Stalin zugeschriebene Äußerungen geheimnisvoll seien, und es herrschte ein allgemeines Gefühl der Gleichgültigkeit gegenüber der Schlussfolgerung des Buches bezüglich der Preisträger. Einige waren der Meinung, dass die Betonung des politischen Kontextes die künstlerischen Diskussionen überschattete.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Stalin's Music Prize: Soviet Culture and Politics
Marina Frolova-Walkers faszinierende Geschichte wirft einen neuen Blick auf das Musikleben in der Sowjetunion unter Stalin.
Die Autorin konzentriert sich auf die Musiker und Komponisten, die mit den Stalinpreisen ausgezeichnet wurden, die jährlich an Künstler verliehen wurden, deren Werke als das Beste der sowjetischen Kultur galten. Diese aufschlussreiche Studie wirft ein neues Licht auf den persönlichen Geschmack des kommunistischen Führers, das Leben und die Karriere der Ausgezeichneten, darunter die mehrfachen Preisträger Prokofjew und Schostakowitsch, und das schwer fassbare künstlerische Konzept des "sozialistischen Realismus".
Sie bietet die bisher umfassendste Untersuchung der Beziehung zwischen Musik und dem sowjetischen Staat von 1940 bis 1954.