Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige loben die Tiefe und die Einblicke in den Inhalt, während andere es für zu komplex und nicht für ein allgemeines Publikum geeignet halten.
Vorteile:Eingehende Analyse und Einsichten zu Kant. Einige Leser finden es hervorragend für den akademischen Gebrauch und schätzen die hohe Qualität des Materials.
Nachteile:Nicht geeignet für allgemeine Leser oder Studenten; wird als zu spezialisiert und komplex angesehen und ähnelt eher Facharbeiten als einem zugänglichen Text.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft, die 1781 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, ist einer der Meilensteine der westlichen Philosophie, eine radikale Abkehr von allem, was vorher war, und ein unausweichlicher Einfluss auf die gesamte Philosophie seit ihrer Veröffentlichung. In diesem gewaltigen Werk verfolgt Kant drei Ziele.
Erstens konstruiert er eine neue Erkenntnistheorie, die Gewissheit über die grundlegenden Prinzipien der menschlichen Erfahrung auf Kosten des Wissens darüber, wie die Dinge an sich sind, liefert. Zweitens übt er auf der Grundlage seiner neuen Erkenntnistheorie eine vernichtende Kritik an der traditionellen „spekulativen“ Metaphysik. Drittens schlägt er vor, wie die Kernüberzeugungen der westlichen metaphysischen Tradition, die nicht als theoretisches Wissen gerechtfertigt werden können, dennoch als Objekte des „moralischen Glaubens“ gerechtfertigt werden können, weil sie die notwendigen Bedingungen für die Möglichkeit moralischen Handelns sind.
Kant begann dieses dritte Projekt in der Kritik der reinen Vernunft, vollendete es aber später in zwei weiteren Werken, der Kritik der praktischen Vernunft und der Kritik der Urteilskraft. The Cambridge Companion to Kant's Critique of Pure Reason ist der erste gemeinsame Kommentar zu diesem Werk in englischer Sprache. Die siebzehn Kapitel wurden von einem internationalen Team von Wissenschaftlern verfasst, darunter einige der bekanntesten Persönlichkeiten auf diesem Gebiet sowie aufstrebende jüngere Talente.
In den ersten beiden Kapiteln wird Kants Projekt vor dem Hintergrund des kontinentalen Rationalismus und des britischen Empirismus, den dominierenden Schulen der frühneuzeitlichen Philosophie, eingeordnet. In elf Kapiteln werden dann alle Hauptargumente der Kritik dargelegt und bewertet. Schließlich wird in vier Kapiteln der enorme Einfluss der Kritik auf die nachfolgenden philosophischen Strömungen, einschließlich des deutschen Idealismus und des Neukantianismus, der kontinentalen Philosophie des 20.
Jahrhunderts und der angloamerikanischen analytischen Philosophie des 20. Das Buch schließt mit einer umfangreichen Bibliographie.