Bewertung:

In den Rezensionen wird hervorgehoben, dass es sich bei Catharine MacKinnons Buch um ein profundes und wissenschaftliches Werk über radikalen Feminismus handelt, in dem insbesondere Fragen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt und der sozialen Konstruktion von Geschlecht behandelt werden. Es wird für seine aufschlussreichen Diskussionen und Paradigmenwechsel in Bezug auf Patriarchat und Geschlechterdynamik gelobt.
Vorteile:Das Buch wird als eloquent, aufschlussreich und als bedeutender Beitrag zum feministischen Diskurs beschrieben. Die Rezensenten schätzen MacKinnons tiefgehende Analyse, insbesondere ihre Definitionen von Geschlecht, Gewalt und Themen wie Pornografie und Vergewaltigung. Das Werk gilt als einflussreich, weil es patriarchalische Normen in Frage stellt und einen strengen akademischen Ansatz verfolgt, was es zu einer empfehlenswerten Lektüre für alle macht, die sich für feministische Theorie interessieren.
Nachteile:Einige Leser könnten die Komplexität des Buches als abschreckend empfinden, da es eine sorgfältige und durchdachte Lektüre erfordert, um die vielfältigen Bedeutungsebenen vollständig zu erfassen. Dies mag diejenigen nicht ansprechen, die einen leichter zugänglichen oder geradlinigen Zugang zu feministischen Themen suchen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Feminism Unmodified: Discourses on Life and Law
Catharine A. MacKinnon, bekannte Feministin und Rechtswissenschaftlerin, erforscht und entwickelt ihre originellen Theorien und praktischen Vorschläge zu Sexualpolitik und Recht.
Diese Reden, die ursprünglich als Vorträge gehalten wurden, sind auf brillante Weise zu einem Buch verwoben worden, das die Spontaneität und Zugänglichkeit einer Live-Präsentation beibehält. MacKinnon bietet eine einzigartige Retrospektive auf das Recht der sexuellen Belästigung, das sie entworfen und an dessen Einführung sie ein Jahrzehnt lang gearbeitet hat, und einen Ausblick auf das Recht der Pornografie, das sie in den nächsten zehn Jahren zu ändern vorschlägt. Authentisch in der Stimme, weitreichend im Umfang, verblüffend in der Klarheit, dringlich, niemals kompromittiert und oft visionär, bringen diese Diskurse eine neue Theorie der Ungleichheit der Geschlechter voran und stellen neue Möglichkeiten für soziale Veränderungen vor.
Durch diese engagierten Arbeiten zu Themen wie Vergewaltigung, Abtreibung, Leichtathletik, sexuelle Belästigung und Pornografie sucht MacKinnon nach einem Feminismus, der sich von den Grenzen früherer Traditionen befreit. Sie argumentiert, dass die Betrachtung von Geschlecht als eine Angelegenheit von Gleichheit und Verschiedenheit - wie es praktisch alle bestehenden Theorien und Gesetze getan haben - die Realität von Geschlecht verdeckt, die ein System sozialer Hierarchie, eine aufgezwungene Ungleichheit der Macht ist.
Sie enthüllt ein politisches System männlicher Dominanz und weiblicher Unterordnung, das die Macht der Männer und die Ohnmacht der Frauen sexualisiert. Sie analysiert das Versagen des organisierten Feminismus, insbesondere des Rechtsfeminismus, diesen Zustand zu ändern, und zeigt auf, wie die männliche Vorherrschaft den Frauen einen Überlebensvorteil in dem System verschafft, das sie vernichtet.