
From Human-Centered Design to Human-Centered Society: Creatively Balancing Business Innovation and Societal Exploitation
Eine Gesellschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, sorgt für ein kreatives Gleichgewicht zwischen Investitionen in Innovationsquellen und der Art und Weise, in der sie regiert.
schließlich die Ausbeutung durch die Urheber einschränkt, sobald die Innovationen ihren Wert auf dem Markt bewiesen haben, was im weitesten Sinne sowohl private als auch öffentliche Kreise einschließt.
Das angestrebte Gleichgewicht erfordert, dass die Gesellschaft in Gruppen investiert, die in der Lage sind, Innovationen zu schaffen, die gegenwärtigen und zukünftigen kollektiven Nutzen bringen, und gleichzeitig sicherstellt, dass die Gesellschaft Gesetze, Gerichte, Polizei und Militär bereitstellt, um die individuellen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück zu schützen.
Das Gleichgewicht betrifft Kollektivismus und Individualismus. Der Kollektivismus unterstreicht die Bedeutung der Gemeinschaft. Im Gegensatz dazu konzentriert sich der Individualismus auf die Rechte und Belange des Einzelnen. Einheit und Selbstlosigkeit oder Altruismus sind geschätzte Eigenschaften in kollektivistischen Kulturen; Unabhängigkeit und persönliche Identität stehen in individualistischen Kulturen im Mittelpunkt".
Kollektivisten können dazu neigen, sich so sehr auf den kollektiven Nutzen zu konzentrieren, dass sie Quellen und Möglichkeiten für Innovationen außer Acht lassen. Individualisten können dazu neigen, sich fast irrational in Ideen und Visionen zu investieren, von denen viele scheitern werden, einige aber die Gesellschaft verändern werden. Kollektivisten müssen Individualisten die Möglichkeit geben, ihre erfolgreichen Ideen zu nutzen. Individualisten müssen schließlich akzeptieren, dass sie kollektiven Nutzen erbringen müssen.
Dieses Buch befasst sich mit den Spannungen, die dem Streben nach diesem Gleichgewicht zugrunde liegen. Sie spielt spätestens seit der industriellen Revolution (1760-1840) eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Die Geschichte dieses Spannungsverhältnisses, wie es regelmäßig auftritt und wie es immer wieder - zum Guten oder zum Schlechten - aufgelöst wird, ist also schon fast ein paar Jahrhunderte alt. Die Schaffung einer auf den Menschen ausgerichteten Gesellschaft kann durch die kreative Herstellung dieses Gleichgewichts ermöglicht werden. Die ausdrückliche Anerkennung der Notwendigkeit dieses Gleichgewichts ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Dieses Buch stützt sich auf umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Verkehr und Verteidigung, Informatik und Kommunikation, Internet und soziale Medien, Gesundheit und Wellness sowie Energie und Klima. Das Gleichgewicht zwischen Innovation und Nutzung nimmt in diesen verschiedenen Bereichen unterschiedliche Formen an. Dennoch sind die zugrunde liegenden Muster und Praktiken ähnlich genug, um wichtige Verallgemeinerungen zu ermöglichen.