Bewertung:

Edward Shorters Buch bietet eine historische Perspektive auf psychosomatische Symptome, kritisiert moderne medizinische Theorien und erkundet den kulturellen Kontext solcher Krankheiten. Während einige Leser die Einblicke und die historische Forschung zu schätzen wissen, kritisieren andere, dass es dem Buch an wissenschaftlicher Strenge mangelt, insbesondere in Bezug auf Krankheiten wie ME/CFS. Der Autor hat für seine Sichtweise auf psychosomatische Krankheiten gemischte Kritiken erhalten, wobei einige seine Ansichten als veraltet oder schädlich bezeichnen.
Vorteile:Das Buch bietet eine gut recherchierte und leicht zu lesende historische Untersuchung der psychosomatischen Krankheiten. Die Leser schätzen die fesselnden Erzählungen und die bedeutenden Einblicke in die Verbindung zwischen Geist und Körper. Viele finden es anregend und wichtig, um die Entwicklung der medizinischen Theorien über psychosomatische Symptome zu verstehen.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass es dem Buch an wissenschaftlichen Beweisen und einem zeitgemäßen Verständnis von Krankheiten wie ME/CFS mangelt und dass es schädliche Stereotypen aufrechterhält. Einige Leser sind der Meinung, dass Shorters Sichtweise abwertend gegenüber dem wirklichen Leiden sein kann und dass er die physiologischen Komplexitäten bestimmter psychosomatischer Krankheiten übersieht.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
From Paralysis to Fatigue: A History of Psychosomatic Illness in the Modern Era
Diese faszinierende Geschichte der psychosomatischen Erkrankungen zeigt, wie Patienten im Laufe der Jahrhunderte Symptome hervorgebracht haben, die mit den kulturellen Veränderungen der Gesellschaft im Allgemeinen einhergingen.
Neu populär gewordene Krankheiten wie das chronische Müdigkeitssyndrom und das totale Allergiesyndrom sind nur die jüngsten Beispiele für Patienten, die über Beschwerden klagen, die die Wahrheiten über die Kultur, in der sie leben, zum Ausdruck bringen.