Bewertung:

Values at Play in Digital Games wird für seinen inspirierenden Inhalt geschätzt, der sich auf sozial verantwortliches Spieldesign konzentriert und praktische Tools und Fallstudien bietet. Allerdings wird das Buch für seine kleine Schriftgröße kritisiert, die das Lesen in verschiedenen Umgebungen erschwert.
Vorteile:⬤ Inspirierender Rahmen für sozial verantwortliches Spieldesign
⬤ nützliche Fallbeispiele
⬤ spricht sowohl neue als auch erfahrene Spieleentwickler an
⬤ regt zum Nachdenken über die durch Spiele geförderten Werte an
⬤ gut geschrieben und wissenschaftlich fundiert.
Die kleine Schriftgröße erschwert die Lektüre des Buches, vor allem in ungezwungenen Umgebungen; physische Formatierungsprobleme beeinträchtigen das Gesamterlebnis.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Values at Play in Digital Games
Ein theoretischer und praktischer Leitfaden zur Integration menschlicher Werte in die Konzeption und Gestaltung digitaler Spiele, mit Beispielen aus Call of Duty, Journey, World of Warcraft und anderen.
Alle Spiele sind Ausdruck und Verkörperung menschlicher Werte und bieten eine fesselnde Arena, in der wir unsere Überzeugungen und Ideen ausleben können. „Große Ideen“ wie Gerechtigkeit, Gleichheit, Ehrlichkeit und Zusammenarbeit - aber auch andere Ideen wie Gewalt, Ausbeutung und Gier - können in Spielen auftauchen, ob die Entwickler dies beabsichtigen oder nicht. In diesem Buch stellen Mary Flanagan und Helen Nissenbaum Values at Play vor, einen theoretischen und praktischen Rahmen für die Identifizierung gesellschaftlich anerkannter moralischer und politischer Werte in digitalen Spielen. Values at Play kann auch als Leitfaden für Designer dienen, die versuchen, Werte in die Konzeption und Gestaltung ihrer Spiele zu integrieren.
Nachdem sie eine theoretische Grundlage für ihren Vorschlag entwickelt haben, untersuchen Flanagan und Nissenbaum ausgewählte Spiele im Detail und zeigen auf, auf welch vielfältige Weise Werte in sie eingebettet sind. Sie stellen die „Values at Play“-Heuristik vor, einen systematischen Ansatz zur Einbeziehung von Werten in den Prozess der Spieleentwicklung. Zwischen den Kapiteln des Buches finden sich Texte von Designern, die Values at Play in die Praxis umgesetzt haben, indem sie Werte als eine Designbedingung wie jede andere akzeptiert haben, und die eine realistische Perspektive auf die damit verbundenen Designherausforderungen bieten.